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Ho Bugt und Skallingen   Langli   

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Langli

Langli ist eine etwa 80 ha große, heute unbewohnte Insel in der Ho Bugt. Über den Ebbevejen ist die Insel zu Fuß zu erreichen. Zwischen dem 16. Juli und dem 15. September darf die Insel betreten werden. Neben einer sehenswerten Landschaft hat Langli auch eine interessante Geschichte.

  • Entstehung

    Vor der Sturmflut 1634 war Langli mit dem Festland verbunden. Die Dünen Langlis sind die Reste der mittelalterlichen Küste, die von Blåvandshuk bis zum Gridyb zwischen Langli und Fanø reichte. Nach der Entstehung Skallingens hörte die Materialzufuhr auf Langli auf, mit der Folge, dass die Insel immer kleiner wurde. Ein Prozess, der sich auch heute noch fortsetzt.

  • Geschichte von Langli

    Bis zum 16. Jahrhundert war Langli noch keine Insel und der Stützpunkt der Fischer von Hjerting. Die Fischerei ging in der Folgezeit jedoch zurück und Langli wurde durch die Sturmflut von 1634 eine Insel.
    Bis zum 19. Jahrhundert diente die Insel Langli als Gemeindeweide für Rinder und Schafe. Dann wurde Langli neu besiedelt. Um 1900 war Langli von 5 Familien mit 30 Mitgliedern bewohnt. Die Schafe weideten in den Dünen, auf den Marschwiesen im Norden und Süden wurde Heu geerntet und das Vieh graste dort ebenfalls. Weiterhin jagte man Seehunde und Vögel, fischte u.a. mit Reusen und Langleinen, und sammelte das angespülte Holz als Brenn- und Baumaterial. Besonders mit der Fischerei wurde das Geld verdient.
    Um 1911 durchbrachen Sturmfluten die niedrigen Deiche von Langli. 1913 wurde die Insel verkauft und die Bewohner zogen fort. 1982 wurde Langli vom dänischen Umweltministerium aufgekauft.

  • Landschaften

    Die bis zu 14 m hohen Dünen werden Langli-Berge genannt. Auf dem Dodemandsbjerg wurden früher die Leichen unbekannter Seeleute begraben. Im Norden und Süden befinden sich noch kleinere Salzwiesen.