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Dieren en planten

Water en land

Dänisches Wattenmeer   Fanø   

Mens en Milieu

Mandø, Foto Fitis, www.fotofitis.nl

Mandø

Mandø ist die kleinste bewohnte dänische Wattenmeerinsel, sie liegt zwischen Rømø und Fanø. Die Insel ist 8 km2 groß und fast vollständig von einem Deich umgeben. Es ist eine ruhige Insel, denn bei Hochwasser ist die Insel nicht zu erreichen. Der Liningsvejen und der Ebbevejen stehen dann unter Wasser. Etwa 70 Menschen wohnen auf Mandø.

  • Natur auf Mandø
    Dünen auf Mando, foto fitis, sytske dijksen

    Auf Mandø gibt es eine einzige Dünenreihe. Sie ist etwa 100-200 m breit und befindet sich im Westen der Insel. Diese Dünen schützen die Bewohner des heutigen Ortes vor dem Meer. Ansonsten schützen Deiche die niedrigen Marschweiden vor Überflutungen.
    Es gibt zwei Deiche auf Mandø, einen Ortsdeich aus dem Jahr 1887 und einen Seedeich von 1935-37. Ausserhalb des Stadtdeiches befinden sich die Bauernhöfe aus den 1950ern. Diese Bauerhöfe erlitten große Schäden bei der letzten großen Sturmflut von 1981 auf Mandø. Damals brach der Seedeich. Die Bewohner des Dorfes in den Dünen hatten Glück gehabt. Der Priel 'Große Rinne' trennte bis zur Bedeichung ganz Mandøs 1938 Gammel Mandø vom südlichen Teil der Insel. Mandøs Weele ist in der Sturmflut von 1923 entstanden.
    Entlang des Liningsvejen wird mit Hilfe von Lahnungen und Grüppen Landgewinnung betrieben.

  • Entstehung
    Salzwiese Mando, foto fitis, sytske dijksen

    Mandø bestand früher aus zwei Inseln, die Mitte der 1930er Jahre durch den Deich miteinander verbunden wurden. Ursprünglich soll Mandø eine viel größere Ausdehnung gehabt haben. Auf Gammel Mandø (Alt-Mandø) befanden sich früher das Dorf und die Kirche. Diese wurden in der Sturmflut von 1634 zerstört und die Inselbewohner zogen zu ihrem jetzigen Ort in den höher gelegenen Dünen.

  • Sehenswürdigkeiten von Mandø
    Mühle auf Mando, foto fitis, sytske dijksen

    Im Mandø Centret gibt es eine Ausstellung über die Insel. Im Ort Mandø liegt das Mandøhuset, ein um 1831 erbautes Kapitänshaus. Heute befindet sich hier das Heimatmuseum. Ebenfalls im Ort befinden sich die Kirche aus dem Jahr 1639 und die alte Mühle von 1860. In der Ausstellung Ornitologisk Samling werden über 300 Vogelarten der Insel vorgestellt. An der Seeseite der Düne steht die Sturmflutsäule, die den Wasserstand von der Sturmflut von 1634 angibt.

  • Anreise
    Mandøbus, Foto Fitis, www.fotofitis.nl

    Von Vester Vedsted bis Mandø führt der 7 km langer Liningsvejen durch das Watt. Der Damm ist niedrig und wird bei Hochwasser überspült. Die Dauer der Befahrbarkeit hängt also vom Hochwasserstand ab. Im Sommer fährt der Mandøbus von Vester Vedsted täglich zur Insel, im Winter nur nach Absprache. Die Fahrtdauer des tideabhängigen Busses beträgt 35-45 Minuten.
    Es gibt einen zweiten Weg nach Mandø, der etwas südlicher gelegene Mandø Ebbevej, der nicht befahren werden darf. Der Weg ist mit Weidebesen gekennzeichnet. Für Unkundige besteht ein großes Risiko vom Hochwasser überrascht zu werden.

  • Geschichte von Mandø
    Watt bei Mando, foto fitis, sytske dijksen

    Mandø wird das erste Mal 1231 urkundlich erwähnt. Die Insel befand sich im Besitz des damaligen Königs. Im 15./16. Jahrhundert soll Mandø ein ansehlicher Fischereistandort gewesen sein. Im 16. Jahrhundert wurde Mandø stark von Sturmfluten heimgesucht. Die Sturmflut von 1634 zerstörte die Kirche und die Häuser von Gammel Mandø.
    Im 17. Jahrhundert gab es keine Fischerei mehr auf Mandø. 1741 verkaufte der König die Insel an die Bewohner. In dieser Zeit verdienten die Männer ihr Geld in der Schifffahrt und die daheim gebliebenen Frauen kümmerten sich um die Landwirtschaft.