Die Landschaft Rømøs setzt sich überwiegend aus Strand, Dünen und Marsch zusammen. Rømø besitzt einen großen und flachen Strand, der zwischen 1 und 4 km breit ist. Der Strand dehnt sich weiter nach Westen aus. Auf Rømø gibt es mehrere Dünenreihen, die östlichen Dünen sind die Ältesten.
Westlich der Vriby Plantage und der Strandwiese ist in den 1870ern ein Dünendeich erntstanden, der eine weitere Versandung der Strandwiesen verhindern sollte. Die östlichen Dünen wurden durch Aufforstungen festgelegt. Die Dünenwälder (Klitplantagen) bestehen hauptsächlich aus Kiefern. Heute werden die Nadelgehölze teilweise durch Laubgehölze ersetzt, so dass ein abwechslungsreicher Wald entsteht. Die jüngeren Dünen werden mit Hilfe von Strandhaferanpflanzungen festgelegt. Zwischen den westlichen Dünenreihen befinden sich sandige Marschgebiete. Im Süden wird diese sandige Marsch hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Im Norden ähnelt diese Marsch den Salzwiesen mit ihrem großen Vogelreichtum und im mittleren Teil der Insel befinden sich einige schilfumrandete Seen. An der Ostküste der Insel liegen die landwirtschaftlich intensiver genutzte Kleimarschen und die Salzwiesen. Ein großer Teil der Marsch ist Weideland. Südlich von Havneby liegen außendeichs einige nicht landwirtschaftlich genutzte Salzwiesen. Bei Kongsmark hat die Salzwiese ein etwa 1 m hohes Kliff, an dem sie ständig weiter abbricht.
Im Norden und Süden der Insel umgeben Deiche die landwirtschaftlich genutzten Flächen. 1867 und 1926 wurden die Deiche im Süden, und 1928 wurde der Juvredeich im Norden gebaut. Durch den Bau des Rømødammes verlagerte sich nördlich der Insel der Juvrepriel. Das hatte zur Folge, dass der Juvredeich gefährdet war und 1965 zurückverlegt werden musste.