Die Satteldüne ist eine Düne westlich von Nebel. Mit 'Satteldüne' ist jedoch vor allem die Kinderfachklinik am Fuße der Düne gemeint.
Amrum ist reich an Spuren aus der Vor- und Frühgeschichte. Reste eines cimbrischen Dorfes, steinzeitliche Grabkammern in den Dünen und die Gräberfelder aus der Wikingerzeit sind besonders interessant. Auf der Inselgeest gibt es viele Hügelgräber, unter anderem auch mehrere unversehrte und bis zu 3 Meter hohe Rundhügel mit vorwiegend bronzezeitlichen Bestattungen. Einige Grabbeigaben sind im Nebler Heimatmuseum zu sehen. Das Skalnastal ist ein sagenumwobenes Dünental südlich der Vogelkoje. Dort befinden sich Grabstätten aus der Wikingerzeit, die heute jedoch völlig versandet sind. Ebenfalls aus der Wikinger- und Friesenzeit stammt noch ein Gräberfeld mit Rundhügeln bei Steenodde. Südlich von Norddorf befinden sich Wohn- und Feuerstätten der Wikinger und auf dem Burghügel 'Borag' hat vielleicht auch einmal eine Turmburg gestanden. Südlich der Nebeler Mühle verläuft deutlich sichtbar ein etwa 2 m hoher und ca. 1800m langer Erdwall, der Krümwaal, in einem großen Bogen hinunter zum Watt. Der Zweck dieses größten Reliktes aus der Amrumer Vorgeschichte ist bis heute nicht geklärt.
Der Wriakhörn ist der südlichste Ausläufer der Amrumer Dünen. Dahinter hat sich der Wriakhörn-See gebildet, der heute ein Vogelparadies ist.
Einen weiten Ausblick über Amrum bekommt man von den hohen Aussichtsdünen bei Wittdün, Süddorf und Norddorf.
Der Leuchtturm von Amrum wurde 1875 gebaut. Er steht auf der Groß-Dün und hat zusammen mit der Düne eine Höhe von 64 m. Der Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Insel. In der Sommersaison kann der Leuchtturm besichtigt werden.
Die Hauptkirche auf Amrum ist die St.Clemens-Kirche in Nebel, die bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. Sie wurde als Nebenkirche von St.Johannis auf Föhr erbaut. Der Kirchturm wurde allerdings erst 1908 errichtet. Die katholische Kapelle und das Gemeindehaus in Norddorf, sowie die evangelische Kapelle in Wittdün entstanden erst mit der Zunahme des Fremdenverkehrs.
Auf Amrum gibt es noch zwei Mühlen. Eine steht auf dem Geestrücken bei Nebel. Dieser Erdholländer wurde 1771 erbaut und war bis 1964 in Betrieb. Ein Amrumer Verein erhält heute diese Mühle. Die zweite Mühle steht in Süddorf. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und war bis nach dem 2. Weltkrieg in Betrieb. Heute dient diese Mühle als Wohnung.
Ein kleines Heimatmuseum wurde in der Mühle in Nebel eingerichtet. Ein anderer Raum dient der Ausstellung von Malereien und Photographien.
Seit Mitte der 90er Jahre ist auch das "-ömrang-Hüs" im Nebeler Waaswai als Museum für Besucher geöffnet.