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Dieren en planten

Water en land

Schleswig-Holstein   Dithmarschen   

Mens en Milieu

Dithmarschen, foto fitis, sytske dijksen

Dithmarschen

Dithmarschen bildet den südlichen Teil der schleswig-holsteinischen Westküste. Der Kreis Dithmarschen erstreckt sich von der Eider bis zur Elbe.

  • Landschaften und Naturgebiete an der dithmarscher Küste

    Der Wattenmeerküste Dithmarschens sind keine Inseln vorgelagert. So bilden die Außensände den einzigen Schutz für das der Küste vorgelagerte Watt. Vor der Geest im Osten Dithmarschens liegen die niedrigen Marschen, die von Deichen vor Überflutungen geschützt werden. Auf der Marsch befindet sich die größte zusammenhängende Anbaufläche von Kohl (v.a. Weiß- und Rotkohl) in Westeuropa. Daneben gibt es hier viel Grünlandwirtschaft. Vor den Deichen befinden sich vor allem im Süden Dithmarschens die Salzwiesen.

  • Das Leben in Dithmarschen

    Von Büsum aus gibt es eine Fährverbindung nach Helgoland. Der Büsumer Hafen ist ebenfalls der Heimathafen von Garnelenfischern. Auch bei den Touristen ist Büsum beliebt, u.a. gibt es hier einen künstlich aufgeschütteten Strand. Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel befindet sich ebenfalls in Büsum, hier werden das Wattenmeer und die Westküste Schleswig-Holsteins erforscht. In Heide befindet sich der Sitz der Kreisverwaltung Dithmarschens.
    Die Meldorfer Bucht wurde 1977 eingedeicht. Ein Teil des eingedeichten Gebietes wird von einem Speicherbecken eingenommen.
    In Friedrichskoog, im Süden der Meldorfer Bucht gelegen, befindet sich die Seehundaufzuchtstation von Schleswig-Holstein. Bei Brunsbüttel endet der Nord-Ostseekanal in der Elbemündung. Hier hat eine große Ansiedlung von Industriebetrieben stattgefunden, u.a. befindet sich hier auch ein Kernkraftwerk.

  • Geschichte

    Bis in das 16. Jahrhundert war Dithmarschen ein Bauernstaat, der aus einem sächsischen Gau des Stammes der Abotriten hervorgegangen war. Seit 700 Jahren gibt es in Dithmarschen keinen Adelsstand, und demzufolge auch keine Adelssitze mehr. Vor dem Ende des 13. Jahrhunderts übernahmen Bauerngeschlechter die wirtschaftlichen und politischen Geschäfte.