Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

 

Search in the Encyclopedia

Dieren en planten

Water en land

Nordfriesland   Trischen   

Mens en Milieu

Trischen

Der fast 300 ha große und durch eine Kugelbake weit sichtbare Außensand Trischen liegt 13 km südwestlich des Ortes Büsum, in der Höhe der Meldorfer Bucht und grenzt im Norden an den Flackstrom. Aufgrund von ständiger Ansandung kam es innerhalb des 20. Jahrhunderts zur natürlichen Ansiedlungen typischer Dünen- und Salzwiesenpflanzen. Landgewinnungsarbeiten und Anpflanzungen von Schlickgras haben diesen Prozess teilweise noch unterstützt. Der Außensand erleidet heute starken Abbruch in den Bereichen der Dünen, er wird kleiner bzw. wandert Jahr für Jahr etwa 20 m nach Osten.

  • Vögel

    Trischen gilt als bedeutenste Seevogelbrutstätte Schleswig-Holsteins. Sommersturmfluten können bis zu 70 % Verlust der Gelege verursachen. Im Juli und August sammeln sich hier circa 60.000 Brandenten zur Mauser. Trischen ist seit 1959 Naturschutzgebiet und es gehört zur Zone 1 des Nationalparkes.

  • Waffentestgebiet

    Die Insel Trischen unterliegt dennoch großen Belastungen. Die Meldorfer Bucht wird an etwa 10-20 Tagen im Jahr von privaten Rüstungsfirmen im Auftrag der Bundeswehr als Waffentestgebiet genutzt. Die Schießübungen und das Eindringen von Suchmannschaften mit Booten und Hubschraubern stören und scheuchen die Vögel erheblich.

  • Öl

    Weiterhin befindet sich südlich von Trischen die Bohrinsel Mittelplate von der täglich 1800 t Erdöl gefördert werden und mit Schuten nach Brunsbüttel transportiert wird. Ein Ölunfall hätte für die Lebensgemeinschaft des Wattenmeeres bzw. speziell für die Brandenten während der Mauserzeit katastrophale Folgen.