Die Siedlungen befanden sich auf alten Strandwällen und Dünenkomplexen im heutigen Poldergebiet. Zwischen dem eigentlichen Dünengebiet und diesen Strandwällen und Dünenkomplexen sammelte sich, dass auf natürliche Weise aus den Dünen kam (Quellwasser). Ganze Bereiche am Binnendünenrand waren mehr oder weniger sumpfig und es setzte sich Torf ab. Vor allem diese nassen und kargen Gebiete wurden als Heuland genutzt. Sie wurden 'Mieden' genannt und waren von einem großen Pflanzenreichtum gekennzeichnet. Es waren regelrechte Blumenfelder mit prächtigen Farben. Im Laufe des Sommers wurde von den Bauern das Gras mit der Sense gemäht.
Die Gebiete, in denen die Mieden lagen, wurden häufig von Erlengürteln umsäumt. Durch eine bessere Beherrschung vor allem des Wasserhaushaltes im 20. Jahrhundert sind diese Mieden so gut wie verschwunden. Sie brachten nicht genug Ertrag. Die Kooibosjes stellen den übriggebliebenen Rest der Mieden auf Terschelling dar.