Dieren en planten
Water en land
Mens en Milieu
Muschelfischerei Miesmuschelzucht Miesmuschelsaatfischerei Naturpolitik Naturschutzgesetz Habitat-Richtlinie Vogelschutzrichtlinie

- Muschelsaat, Kees Groot
Miesmuschelsaatfischerei in den Niederlanden
Im Frühjahr legt eine Miesmuschel Millionen von Eiern. Die Larven schweben erst frei im Plankton und siedeln sich dann, sofern sie nicht gefressen wurden, an einer geeigneten Stelle an. Wenn die kleinen Muscheln eine Größe von etwa 1 bis 2 cm erreicht haben, dann spricht man von Muschelsaat. Um den Bedarf an Saatmuscheln für die Miesmuschelkulturen zu decken, wird sowohl in den zeeländischen Gewässern als auch im Wattenmeer auf diese Saat gefischt. Die Saat wird dann in Parzellen ausgesetzt, in denen die Miesmuscheln weiter wachsen können. Die Kurren der Saatfischer schrammen über den Wattboden und verhindern, laut Naturschützer, den Aufbau natürlicher Miesmuschelbänke.



