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Dieren en planten

Water en land

Fang eines Plattfischkutters, Ecomare

Plattfischfischerei

Die Fischerei auf Plattfisch stellt eine bedeutene Einkommensquelle für die Kutterflotte in der südlichen Nordsee dar. Scholle und Seezunge sind die wichtigste Fänge, aber auch Kliesche, Steinbutt und Glattbutt werden gefangen. Die Niederländer, Belgier und Deutschen fischen hauptsächlich mit der Baumkurre: einem Schleppnetz, dass durch ein Stahlrohr offen gehalten wird, während Scheuchketten die Fische ins Netz jagen. Die dänische Küstenflotte fängt viel Plattfisch mit Stellnetzen (lange Netze, in denen der Fisch sich verfängt) oder mit Ankerwaden.

  • Plattfischfischer in der Enge

    Durch die hohen Ölpreise sehen viele Plattfischfischer schwarz für ihre Zukunft. Andere suchen technische Lösungen für das Problem, wie hydrodynamische Anpassungen an das Baumkurrengeschirr oder neue Konzepte wie die Schwebekurre (Sumwing).
    Der Schollenfang stellt für die niederländische Plattfischflotte die größte Einkommensquelle dar. In den letzten Jahren steht der Marktwert der Scholle unter Druck, da der Konsument immer häufiger billigere Fischarten aus Aquakulturen wählt. Ein direkter Konkurrent zur Scholle ist die Pazifische Kliesche, auch als Yellow Fin Sole bekannt. Dieser Plattfisch wird in der Beringsee gefangen und ausgenommen, eingefroren nach China transportiert, dort aufgetaut und filetiert, wieder eingefroren und per Container in die europäischen Märkte geliefert. Trotz dieser Weltreise ist das Filet der Yellow Fin Sole 40% billiger als ein Schollenfilet aus der Nordsee.
    Der Plattfischsektor beantwortet diese Bedrohung mit einer Qualitätsverbesserung. Sehr konkret mit dem Schollenfang mit Twinrigggeschirren, einer Fangmethode, die viel umweltverträglicher ist als die traditionelle Baumkurre. Schollen, die so gefangen werden, kommen vermutlich für das MSC-Siegel des WWF in Frage.