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Fischereitechniken   Langleinenfischerei   
Langleinenfischerei, Ecomare

Langleinenfischerei

Die Langleinenfischerei arbeitet mit einer langen Leine, an der viele kurze Leinen mit Aas befestigt sind. Die Hauptleine kann viele Kilometer lang sein und enthält manchmal mehr als 2500 Seitenleinen mit Aas. Schwertfische, Thunfische und Haie werden auf diese Art auf den Ozeanen gefangen. Diese Fischerei ist berüchtigt für ihren Beifang an Albatrossen, Meeresschildkröten und seltenen Haien. Andere Langleinenfischer lassen die Hauptleine bis auf den Boden sinken und fangen dann zum Beispiel Kabeljau und Heilbutt (Grundfisch-Langleinenfischerei). Diese Form der Fischerei fordert weniger Opfer.

  • Opfer der Langleinen

    Bei der Fischerei mit Leinen werden jährlich zwischen 50.000 und 100.000 Vögel als unerwünschter Beifang gefangen, vor allem Eissturmvögel. Der britische Vogelschutzverband (RSPB) hat alle Länder, in denen die Langleinenfischerei betrieben wird, um die Erstellung von Plänen gebeten, wie die Zahl der gefangenen Vögel verringert werden kann. Neben Vögeln geraten manchmal auch Meeressäugetiere an die Haken der Langleinen. Auch diese sterben meistens den Ertrinkungstod.