Auch die ökologischen Folgen der Unterwasseraufschüttung auf Terschelling wurden mit Subventionen der Europäischen Union untersucht. Diese Untersuchung konzentrierte sich auf den Umfang und die Dauer der Störung des Bodenlebens auf dem Unterwasserufer. Etwa ein halbes Jahr nach der Aufschüttung war die Dichte der Bodenfauna schon wieder etwa halb so groß wie vor dem Eingriff. Vor allem die Muscheln waren zahlenmäßig zurück gegangen. Würmer und Krebstiere erholten sich schneller.
Zwei Jahre nach der Aufspülung war die Dichte der Bodentiere wieder mit der ursprünglichen Situation vergleichbar. Nur die Trogmuscheln, Sägezähnchen und Große Herzigel hatten sich noch nicht erholen können.
Dieses Erholungsmuster zeigt, dass für Meeresfische nicht viele Risiken mit der Voruferaufspülung verbunden sind. Die Fische, die in Küstengewässern häufig vorkommen, ernähren sich vor allem von Würmern und Krebstieren, die sich schnell erholen. Für Tauchenten, wie die Trauerente, sind die Risiken größer. Diese Enten ernähren sich vor allem von bankenbildenden Schalentieren. Wenn eine solche Bank durch die Aufspülung zerstört wird, kann es einige Jahre dauern, bis die Enten wieder Nahrung finden können.
Im Gebiet der Sandgewinnung traten etwa vergleichbare Effekte auf. Auch hier gab es eine schnelle Erholung bei Würmern und Krebstieren sowie eine beträchtliche Zerstörung von langlebigen Arten wie Muscheln und Seeigel.
Da die Sandaufspülungen ökologische und geologische Folgen haben, wird diese in Zukunft unter der Natura 2000-Regelung zu prüfen sein. 2008 geht Rijkswaterstaat davon aus, dass die Aufspülung unter der Kategorie 'bestehende Aktivitäten' fällt und darum keine jährliche Genehmigung nötig sein wird. Um dies zu überprüfen, wurde 2008 eine Genehmigung für eine ergänzende Aufspülung auf Texel angefragt.