Hopperbagger (hopper = Transportband) fördern den Sand, der mit großen 'Staubsaugern' vom Meeresboden aufgesaugt wird. Die Technik wurde eigentlich zur Entfernung der oberflächlichen Schlickschichten entwickelt, wird aber darüberhinaus immer öfter zur Sandgewinnung angewandt. Diese Form der Sandgewinnung hat den Vorteil, dass keine tiefen Löcher, sondern oberflächliche Rinnen im Meeresboden entstehen, die bald wieder verschlicken. Ein Nachteil ist, dass das Leben auf einer größeren Meeresbodenoberfläche angegriffen wird. Auf einem Sandboden dauert es zwei bis sechs Jahre, bis sich die Bodenfauna in den Baggerspuren erholt hat.
Hopperbagger werden auch eingesetzt, wenn Rinnen für z.B. Pipelines gegraben werden müssen. Einige Schiffe können bis zu 120 m Wassertiefe baggern. Ein Baggerführer hat eine spezielle Installation entwickelt, mit der sogar bis in 500 m Tiefe gebaggert werden kann.
Bei Voruferaufspülungen lassen die Hopperbagger den Sand ab, indem sie ihn zusammen mit Meerwasser in einem hohen Bogen ins Meer spülen. Bei einer Strandaufspülung wird das Auslassrohr an eine treibende Pipeline gekoppelt, die das Sand-Wassergemisch an den Strand leitet.