Versenkung von Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg
Im Frühjahr 2004 wurden die Nordsee-Fischer von der Meldung über den Tod von drei Fischern, bei denen eine Bombe an Bord explodiert war, aufgeschreckt. Jahrzehntelang machten sich die Fischer keine Sorgen. Die Bomben und Granaten, die in den Netzen saßen, wurden oft wieder über Bord geworfen, ohne sie an die Küstenwache zu melden. Seit den drei Toten hat sich die Situation völlig verändert. Die Bomben werden jetzt dem Militär gemeldet, die sie zur Explosion bringt. Insgesamt wurden am Ende des Zweiten Weltkrieges in den Niederlanden rund 50.000 Tonnen Munition im Meer versenkt.

