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Naturschutz   Agrarische Naturverwaltung   

Agrarische Naturverwaltung

Die agrarische Naturverwaltung ist die Naturverwaltung der landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die wichtigste Funktion dieser Flächen ist die landwirtschaftliche Produktion. Ein Landwirt kann bei der Bewirtschaftung seiner Äcker Flora und Fauna auf seinem Land berücksichtigen. Dies kann zum Beispiel beinhalten, dass er seine Weiden vor einem bestimmten Datum nicht mäht, dass er auf die Gelege von Weidevögeln achtet, dass er Grabenränder nicht mäht oder keine Gülle auf sein Land bringt, usw. Für diese Maßnahmen bekommt der Landwirt eine Ausgleichsentschädigung vom Staat. Die Ergebnisse der agrarischen Naturverwaltung sind allerdings nicht zufriedenstellend.

  • Enttäuschende Ergebnisse

    In Europa gehen zwischen 2 bis 4 Milliarden Euro in den Topf der agrarischen Naturverwaltung. Aus einem Bericht der EU wird deutlich, dass die agrarische Naturverwaltung zu wenig Ergebnisse liefert. Die Landwirte treffen zwar allerlei Maßnahmen, um der Natur zu helfen, aber davon profitieren nur die allgemein vorkommenden Arten wie Scharfer Hahnenfuß, Ampfer, Stockente und Bläßhuhn und nicht die bedrohten Arten, wie Rotschenkel und Uferschnepfe. Es scheint, dass das Geld, das die Regierung für den Naturschutz durch die Landwirte ausgibt, nutzlos ist. Die Zukunft ist eine Mosaikbewirtschaftung, bei der die Landwirte im Frühjahr ihr Land in Phasen mähen. Dadurch können die Vögel ausweichen und es bleibt genug Nahrung für die Jungtiere.