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Naturpolitik   Ramsar-Konvention   

Ramsar-Konvention

In 1971 wurde der Ramsar Vertrag geschlossen. Dieser Vertrag wurde in erster Linie aufgesetzt, um die Vögel der wasserreichen Regionen (Wetlands) von internationaler Bedeutung zu schützen. Die Ramsar-Konvention verpflichtet die nationalen Regierungen, diese Gebiete zu schützen und den Belangen der Natur mehr Vorrang beizumessen, als den Belangen der Menschen. Leider sind viele Staaten im Ausführen der Vorschriften sehr nachlässig.

  • Niederländische Ramsar-Gebiete

    Insgesamt sind in den Niederlanden 782.698 Hektar Fläche als Wetland von internationaler Bedeutung laut der Ramsar-Konvention gemeldet. Davon liegen 63% im Wattenmeer, in der Küstenzone der Wattenmeerinseln und dem IJsselmeer. Die letzten Gebiete wurden 2005 hinzugefügt. Die Bestimmungen der Ramsar-Konvention sind weniger verbindlich als die der europäischen Richtlinien (Habitat- und Vogelrichtlinie). Die Gebiete, die unter diese europäischen Richtlinien fallen, werden Natura2000-Gebiete genannt. Fast alle Ramsar-Gebiete in den Niederlanden sind auch als Natura2000-Gebiete ausgewiesen.
    Weltweit sind derzeit 1429 Gebiete angemeldet, mit einer Gesamtfläche von 125 Millionen Hektar.