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Internationales Seerecht

Das internationale Seerecht umfasst eine große Zahl an Verträgen, die in den letzten Jahrhunderten abgeschlossen worden sind. Veränderungen und Zusätze werden seit dem zweiten Weltkrieg durchweg unter der Leitung der Vereinten Nationen eingebracht. Die Vleet behandelt den MARPOL-Vertrag, den Vertrag von London und die Verträge von Oslo und Paris. Über ein halbes Jahrhundert lang wurde auf internationaler Ebene über die Frage gestritten, wer das Sagen über welches Meeresgebiet hat. Dabei ging es auch über das Verfügungsrecht über den Teil des Meeres, der direkt an das Land grenzt, die territorialen Gewässer. Mit dem UN-Vertrag von 1982 ist dieser Streit um das Meer vorläufig beendet worden. Dieser Vertrag teilt das Meer in verschiedene Zonen auf, wie die Zwölfmeilenzone, die ausgedehnte Zone, die exklusive ökonomische Zone, die Fischereizone, die Umweltzone und die Regelungen mit Bezug auf die Kontinentalplatte (z.B. die niederländische Kontinentalplatte)