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Schifffahrtskategorien   Containerschiffe   
Containerschiff, Foto Fitis, www,fotofitis.nl

Containerschiffe

Güter, die nicht als Schüttgut geladen werden können, nennt man Stückgut. Größere Mengen Stückgut werden durchweg in Containeren transportiert. Die mittelgroßen Containerschiffe fahren meist mit drei oder vier Lagen Containern an Deck. Container können im Hafen leicht auf Binnenschiffe, Eisenbahnwaggons oder Lastwagen umgeladen werden.

  • Riesenschiffe

    Das erste Containerschiff fuhr mit 600 Containern an Bord von Amerika nach Europa. Heute befinden sich auf den Schiffen mehrere Tausend. Auf den großen Werften in China wurden 2003 einige Schiffe mit einer Kapazität von 8000 Standardcontainern vom Stapel gelassen. Schiffe mit einer Kapazität von mehr als 9000 Containern sind im Bau.
    Zwischen 1998 und 2002 wuchs der Containerverkehr weltweit von rund 63 Milliarden Standardcontainern auf rund 92 Milliarden Standardcontainer.
    Die fünf wichtigsten Häfen, die entsprechend große Kapazitäten für die Containerverladung besitzen, sind: Le Havre am Atlantik sowie Antwerpen, Rotterdam, Bremen und Hamburg an der Nordsee. In Rotterdam wurden 2002 etwa 6500 Millionen Standardcontainer umgeschlagen, damit ist Rotterdam der größte Containerhafen Europas. Die wachsende Nachfrage im Containerverkehr ist auch einer Gründe die Maasvlakte aus zu breiten. Aufgrund der langen Wartezeiten bei der Containerverladung in Rotterdam, weichen viele Reeder auf andere Häfen aus, wie z.B. Antwerpen. Der Antrag auf den Bau eines Containerhafens in Vlissingen mit einer Kapazität von 1,5 Millionen Containern wurde 2003 abgewiesen. Nutzen und Notwendigkeit waren nicht gegeben, darum gab es keinen Grund, die Natur zu zerstören.

  • Giftgase

    2005 sorgte ein Bericht über Giftgase, die in Seecontainern zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wurden, für Unruhe. Vor allem Schädlingsbekämpfungsmittel wie Methylbromid und Insektizide wie Chlorpicrin und Phosphin wurden eingesetzt. Als Folge der Gase bekamen es Hafenarbeiter, Zollmitarbeiter und Ladenpersonal mit Übelkeit zu tun. Aus Rotterdam wurden sogar einige Schiffe wegen der großen Gefahr für die Anwohner zurück auf See geschickt.