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Mensch und Umwelt   Sicherheit auf See   Unglücke auf See   Schiffswracks   

Sicherheit auf See

Die Nordsee ist eines der meist befahrensten Gebiete der Welt. Um die Sicherheit der Schiffe zu gewährleisten, gibt es ein ausgedehntes Netzwerk von Schifffahrtsrouten, die mit Tonnen, Bojen, Lichtern und Leuchttürmen markiert sind. Bei einem Unglück leistet die Küstenwache Hilfe und Rijkswaterstaat räumt die Verschmutzung oder das Wrack auf. Des weiteren gibt es einen Katastrophenplan der Regierung, in der die zu treffenden Maßnahmen im Katastrophenfall aufgeführt sind. Mit dem Automatischen Identifikationssystem (AIS) wird in Kürze jedes Schiff, ähnlich wie bei den Flugzeugen, in einer Verkehrsleitzentrale identifiziert werden können.

  • Themen:

    Unglücke auf See
    Schiffswracks

  • Automatisches Identifikationssystem (AIS)

    Mit dem Automatischen Identifikationssystem (AIS) kann im Zentrum der Küstenwache der Schiffsverkehr heute viel besser überwacht werden. Somit können Unfälle besser verhindert werden und nach einem Unglück ist schneller und besser bekannt, was überhaupt passiert ist. Das AIS ist bislang nur für größere Schiffe Pflicht. Ein Schiff mit einem derartigen System sendet alle paar Sekunden eine individuelle Identifikationsnummer sowie Informationen über die Tätigkeit (fahren, ankern, beladen), Geschwindigkeit, Drehgeschwindigkeit, Position, Kurs und Zeitpunkt aus. Des weiteren sendet es alle sechs Minuten Informationen über den Namen des Schiffes, die Ladung und Größe, den Tiefgang, die erwartete Ankunftszeit und das Ziel aus. Andere Schiffe und Verkehrsleitzentralen in der Nähe können diese Informationen auf einem Bildschirm sehen. Bei Fischereischiffen ist das System noch nicht Pflicht, es wird aber daran gearbeitet. Das AIS kann das Unfallrisiko verringern, da die Schiffe sich gegenseitig sehen und ist zudem praktisch für die Planung in den Betrieben. Das Zentrum der Küstenwache kann mit diesem System den Schiffsverkehr bis 30 Seemeilen vor der Küste verfolgen.