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Water en land

Mens en Milieu

Sicherheit auf See   Schiffswracks   
Anemonen auf Wrack, Carl van Dijk

Schiffswracks

Auf dem Boden der Nordsee liegen viele tausende Schiffswracks. In den Schifffahrtswegen sind es gefährliche Hindernisse und aus den jüngeren Wracks leckt häufig Öl oder andere schädliche Stoffe. Die Wracks, die die meisten Probleme verursachen, werden entfernt. Die meisten bleiben aber liegen. Da die Nordsee zu einem großen Teil aus Sand- und Schlick besteht, bieten Wracks eine Zufluchtsort für Pflanzen und Tiere, die nur auf harten Böden wachsen können. Seeanemonen, Hydropolypen, Seescheiden, Schnecken, Schwämme, Krabben und Krebse sind die typische Bewohner. Zudem ziehen die Wracks viele Fische an, darunter Butterfisch und Kabeljau.

  • Gefahr durch Wracks

    Grundnetzfischer müssen bei Schiffswracks aufpassen, denn die Chance besteht durchaus, dass ihr Fischereigerät verspielt wird. So verfingen sich Anfang August 2000 beide Netze des Fischkutters HD 68 aus Den Helder in einem Schiffswrack. Eines der Netze musste gekappt werden, aber es half nichts. Der Kutter sank auf den Boden des Wattenmeeres. Ein paar Tage später wurde das Schiff geborgen.
    Wracks in Schifffahrtsrouten sind eine Gefahr für Schiffe mit großem Tiefgang. Anfang 2003 lief der einwandige Tanker Vicky mit 70.000 Tonnen Ladung auf das Wrack der Tricolor im Ärmelkanal. Der Schaden hielt sich in Grenzen, aber genauso gut hätte sich daraus eine Ölkatastrophe entwickeln können. Schon davor war der deutsche Frachter Nicola mit dem Wrack der Tricolor kollidiert.