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Drachen steigen lassen und Kitesurfen

Am Strand werden viele Drachen fliegen gelassen, da es hier im allgemeinen stärker weht als im Binnenland. Für die normalen Drachen gelten im allgemeinen keine Einschränkungen. Powerkites können dagegen gefährlich für andere Strandbenutzer werden. Darum dürfen diese nur auf speziell ausgewiesenen Strandbereichen, abseits der stark besuchten Bereiche, eingesetzt werden. Für Kitesurfer sind ebenfalls spezielle Bereiche der Küste ausgewiesen, außerhalb der bewachten Strandabschnitte.

  • Spektakulär

    Kitesurfen ist ein Sport, der schnell populär geworden ist. Besonders wegen der spektakulären Sprünge, die gute Surfer über den Wellen machen können. Der Kite ist ein großer Lenkdrachen, der wie ein Fallschirm aussieht. Der Surfer steht auf einem speziellen Surfbrett und ist durch Sicherheitsgeschirr mit dem Drachen verbunden. Bei genügend Wind zieht der Drachen den Surfer über das Wasser.
    In Friesland wurden 2006 vier Orte für das Kitesurfen ausgewiesen. Auf Texel ist der Strand Ceres am Wattenmeer umstritten. Die Provinz Noord-Holland will erst die Folgen für die Natur abschätzen. Derzeit ist das Kiten am Wattenstrand Dijkmanshuizen sowie an zwei Abschnitten am Nordseestrand erlaubt.
    2006 reichte der Kite- und Surfclub von Den Helder eine Bitte für die Nutzung der Gewässer bei der Sandplate Noorderhaaks als Kiteplatz ein. Diese Bitte wurde von der Gemeinde Texel abgewiesen, da die Regierung danach strebt, den Druck durch Freizeitaktivitäten auf der Sandplate so niedrig wie möglich zu halten, da Seehunde und Vögel dieses Gebiet als Rastgebiet nutzen.