Wattwandern hat eine lange Tradition im Wattenmeergebiet, aber das Wattwandern birgt auch einige Gefahren. Mancherorts versinkt man tief im Schlick. Auch die Gezeiten können eine Gefahr darstellen, besonders dann, wenn man zu spät aufbricht. Wegen dieser Gefahren und wegen möglicher Störungen von Vögeln und Seehunden durch Wattwanderer, darf nur in Begleitung eines Wattführers gewandert werden. Die Wattführer sind erfahrende Mitglieder von Wattwanderorganisationen, die jährlich viele Wanderungen durchführen.
Neben den "echten" Wattwanderungen, die oft mehr als zehn Kilometer lang sind, gibt es auch Exkursionen ins Watt. Auf jeder Insel werden über die Besucherzentren Möglichkeiten angeboten, mit einem Wattführer ein Stück ins Watt zu gehen. Bei den Führungen wird auf die Entstehung des Wattenmeeres, die Dynamik des Gebietes und auf die hier lebenden Pflanzen und Tiere eingegangen. Außerdem wird den Bedrohungen des Wattenmeeres Aufmerksamkeit geschenkt.