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Jachthafen von Lauwersoog, Ecomare

Jachthäfen

Der niederländische und niedersächsische Teil des Wattenmeeres werden intensiv von der Freizeitschifffahrt genutzt. In Schleswig-Holstein und Dänemark ist dieser Nutzungsdruck auf das Wattenmeer niedriger. Die Kapazität der niederländischen und niedersächsischen Jachthäfen ist darum wesentlich größer als die in Dänemark und Schleswig-Holstein.

  • Liegeplätze

    Die Häfen im niederländischen Wattenmeer bieten Liegeplätze für etwa 4600 Freizeitjachten. Die maximale Kapazität ist in der PKB-Waddenzee festgelegt. Die Größe der Häfen ist sehr unterschiedlich. Auf Ameland und Schiermonnikoog gibt es nur wenige Plätze.
    Die Häfen von Noord-Holland sind in Den Helder, Den Oever und Oudeschild (Texel). Der letzte Hafen will ein Vorbild auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit sein. So wird bei der Wassererwärmung Sonnenenergie genutzt und es gibt ein gutes Abfallmanagement. In Friesland kann man in Harlingen, Oostmahorn, Lauwersoog, sowie auf Vlieland, Ameland und Terschelling einlaufen. In Groningen gibt es die Häfen Zoutkamp, Delfzijl und Termunterzijl. In Nieuwe Statenzijl und Noordpolderzijl gibt es einige Liegeplätze für vorrübergehende Besucher. Weitere Anlegeplätze gibt es im Eemshaven.

  • Abfallsammlungen

    Nach jahrelangen Verhandlungen und Drängen besonders seitens der "Waddenvereniging" (Wattenmeerschutzgemeinschaft), können Sportbootbesitzer ab 1. April 1996 bei allen 31 Anlegestellen im Wattenmeergebiet jede Art von Abfall abliefern. Die laufenden Kosten für das Einsammeln und Verarbeiten von Abfallstoffen werden mit den Hafengebühren verrechnet. Außer mit Öl verunreinigte Abwässer können auch Chemikalien und andere umweltschädliche Stoffe abgegeben werden.