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Sonnenuntergang, Foto Fitis, www.fotofitis.nl

Klima und Wetter

Das Klima bezeichnet den durchschnittlichen Zustand des Wetters über eine längere Periode hinweg, meistens über einen Zeitraum von 30 Jahren. Das heutige Klima ist wärmer, als es lange Zeit gewesen ist. Eine frühere Periode mit einem wärmeren Klima gab es im Mittelalter. Der Wasserhaushalt im Meer, an Land und in der Luft spielt eine große Rolle bei der Entstehung des Wetters. Langfristige Veränderungen des Wasserhaushaltes beeinflussen das Klima.

  • Einfluss der Ozeane

    Die Witterung ist zum großen Teil abhängig von Zustand der Ozeane. Der warme Golfstrom im Atlantik sorgt für das milde Klima in Nordwesteuropa. Veränderungen in den Meeresströmungen haben Klimaänderungen zur Folge. Ein Beispiel hiervon ist El Niño vor der Pazifikküste von Südamerika. Diese Erscheinung stört alle drei bis acht Jahre für eine längere Zeit das Wetter auf der Erde.

  • Das Wetter auf den Wattenmeerinseln

    An der Küste und auf den Wattenmeerinseln ist das Wetter häufig anders als im Binnenland. Der jahreszeitliche Temperaturverlauf wird von dem Meerwasser abgemildert. Das Wasser der Nordsee erwärmt sich im Frühjahr langsamer als das Land. Es wird somit im Sommer an der Küste weniger schnell warm, aber es fällt hier auch weniger Regen und die Sonne scheint häufiger. Im Herbst hat das Küstengebiet mit Schauern vom Meer zu kämpfen. Das Meerwasser bleibt noch lange Zeit warm. Dadurch entstehen leicht Schauer, die dann über Land abregnen. Das Auftreten von Gewittern ist dann dort viel größer als im Binnenland.
    Unternehmer und die Tourismusverbände der Küstengemeinden und der Wattenmeerinseln klagen oft, dass die Touristen weg bleiben, weil der Wetterbericht vor allem auf das Binnenland ausgerichtet ist. Darum haben einige Inseln und Küstengemeinden Wetterseiten im Internet erstellt und Webcams installiert, so dass jeder sich über das Wetter vor Ort informieren kann.