
- Waldweg zwischen Kiefern und Laubwald, Jan Pieter Kok, Terschelling
Gehölze und Wälder
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden auf allen niederländischen Inseln Wälder angepflanzt. So versuchte man, denn ständig durch die Dörfer und über die Weiden wehenden Wind zu stabilisieren. Darüber hinaus benötigte man Holz für den Bergbau. Die Baumart, die damals am häufigsten angepflanzt wurde, war die Kalabrische Schwarzkiefer, eine Rasse der Schwarzkiefer. Dies ist eine schnellwachsende Pflanze, die es auch auf nährstoffarmen Sand aushalten kann. Aber auf den Wattenmeerinseln wollte selbst dieser Baum nicht schnell wachsen. Aus der Holzernte ist somit auch nicht viel geworden. Die Wälder haben später jedoch eine wichtige Funktion für die Erholung bekommen. Sie werden jetzt fast überall in Mischwälder umgewandelt, da Laubbäume weniger Grundwasser verbrauchen als Nadelbäume.
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