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Landschaften   Moor   

Mens en Milieu

Torfmoos, foto fitis, sytske dijksen

Moor

Torf ist eine Ansammlung von pflanzlichen Materialien, die nicht abgebaut worden sind. Wenn sich die Überreste von Pflanzen und Bäumen am Boden eines Gewässers ansammeln, entsteht das sogenannte Niedermoor. Hochmoore entstehen aus Pflanzen, die keinen Kontakt mit dem Grundwasser mehr haben. Sie sind in ihrer Wasserversorgung völlig vom Regenwasser abhängig. Torfmoose sind die wichtigsten Pflanzen dieser Hochmoore, die bis zu einigen Metern über ihre Umgebung hinaus wachsen können.

  • Viele Moore
    Das Verschwinden der Moorgebiete., Ecomare

    Nach der letzten Eiszeit stieg nicht nur der Meeresspiegel, sondern auch der Grundwasserspiegel. An den Küsten entstanden große Sumpfgebiete. Das Torfmoos konnte hier gut gedeihen und bildete im Laufe der Zeit dicke Torfpakete. Das Moorgebiet war riesig: um 1700 v. Chr. bestand die Hälfte der Niederlande aus Mooren. Das heutige Wattenmeer war größtenteils ein Moorgebiet.

  • Menschliches Eingreifen

    Ab Anfang des 10. Jahrhunderts kultivierten die Menschen das Land. Durch das Anlegen von Gräben wurde der Grundwasserstand abgesenkt. Das Wasser lief aus den Mooren und diese sackten ein. Durch das Absenken des Grundwasserstandes kam der Torf auch in Kontakt mit der Luft. Das pflanzliche Material konnte verrotten, da es jetzt nicht mehr vom Sauerstoff abgeschlossen war.
    Die Mooroberfläche konnte durch das Einsacken und Oxidieren maximal 2 cm pro Jahr absinken. Seit der Kultivierung der Moore ist in der Wattenmeerregion die Oberfläche dadurch schon 5,5 Meter abgesunken. Mit der Folge, dass das Land empfindlicher gegenüber Meereseinbrüchen war. Durch dieses menschliche Eingreifen gab es zwischen 800 und 1250 große Landverluste bei den Sturmflutkatastrophen.