Die Coastwatch-Arbeit startet mit einer Einführung in der Schule. Dafür wurden eine Lesemappe, eine Internetseite und ein Video entwickelt. Danach gehen die Schüler an die Küste, wo sie mit Hilfe einer Punkteliste eine Bestandsaufnahme vom ganzen Treibmüll durchführen. In allen teilnehmenden Ländern werden vergleichbare Punktelisten verwendet. Die Daten werden mit zur Schule genommen. Dort werden sie in ein eigens entwickeltes Computerprogramm eingegeben.
Einige Schulen sammeln den Müll und wiegen ihn nach Materialkategorie. Per Post oder E-Mail werden die Schulergebnisse an die Stichting De Noordzee geschickt, wo sie von allen teilnehmenden Schulen zusammengefügt werden. Pro Jahr nehmen rund 30 Schulen teil, die zusammen 120 Kilometer Küste untersuchen. Jeder Schüler bekommt nach der Datenverarbeitung eine Coastwatch-Zeitung mit den Ergebnissen und kurzen Berichten.
Das Projekt hat eine positive Ausstrahlung auf die Schüler und die Schulen. Regelmäßig erscheinen Reportagen und Artikel über teilnehmende Schulen. Coastwatch arbeitet soviel wie möglich mit Partnern zusammen, wie der Stichting Duinbehoud, Umwelt-Dienste der Provinzen und Gemeinden, Besucherzentren, Jugendherbergen, Waterland Neeltje Jans und Ecomare. Interessierte Schulen können Kontakt mit der Stichting De Noordzee aufnehmen.