Im Jahre 1930 machte ein Lehrer aus Den Burg, Herr Kraai, mit dem Texels Museum einen Anfang. Die Sammlung bestand aus naturhistorischen, geologischen und archäologischen Gegenständen. In jenem Jahr besuchten gut 2000 Besucher das Museum.
In den Jahren vor und auch während des 2. Weltkrieges war Herman van der Horst Direktor des Texels Museum. Auf Texel wurden seine ersten beiden Dokumentarfilme gedreht: 'Texel, Perle der Wattenmeerinseln' sowie ein Film über die Schafzucht von Texel. Nach dem Krieg wurde aus van der Horst auf dem Festland einer der tonangebenden Cineasten der Niederlande.
Dieses alte Texels Museum wurde mit der Zeit zu klein. Kurz nach dem Krieg ist das Museum in eine Holzbaracke im Texeler Wald umgezogen.
In den fünfziger Jahren begann das Direktions-Ehepaar de Haan mit der Aufzucht von jungen und kranken Seehunden. Auch wurden in stetig steigender Zahl verletzte oder geschwächte Seevögel im Museum aufgenommen.
Im Jahre 1975 ist das Texels Museum an die heutige Stelle an den Rand eines Dünenparkes umgezogen, der in der Nähe von De Koog zu Ehren des Naturschutzpionier Jac. P. Thijsse eröffnet wurde. In Zusammenarbeit mit dem Texels Museum bündelten Staatsbosbeheer, der IVN, ein Verein für Natur- und Umwelterziehung, und Natuurmonumenten ihre Kräfte in einem gemeinsamen neuen Zentrum. Neben der Ausstellung von naturhistorischen Sammlungen wurde als weiteres Ziel angestrebt, Touristen über die Natur auf Texel zu informieren. Das Museum wurde jetzt auch ein Besucherzentrum.
Mitte der achtziger Jahre wurde der Kurs nochmals geändert. Die wichtigste Zielsetzung wurde jetzt ein Beitrag zur Erhaltung und Erholung des Wattenmeeres und der Nordsee zu liefern, was vor allem mit Hilfe des neu geschaffenen Informationsdienstes geschieht. Das Zentrum bekam so schließlich den Namen Ecomare, Informationszentrum für Wattenmeer und Nordsee.
Inzwischen empfängt Ecomare seit 1998 jährlich 300.000 Besucher. Zum größten Teil sind es Touristen und Einwohner von Texel auf einem Tagesausflug. Aber auch Schulen und andere Gruppen haben einen beträchtlichen Anteil an den Besucherzahlen.