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Geastrum, foto fitis, sytske dijksen

Pilze

In der ersten Dünenreihe, den Randdünen, wachsen besondere Pilzarten, wie der Dünenfaserling, der Weichritterling und die Dünenstinkmorchel, die sich alle von den abgestorbenen Wurzeln des Strandhafers ernähren. Weiter in den Dünen wachsen u.a. der Halskrausen-Erdstern, der Spitzgebuckelte Saftling, der Zerbrechliche Saftling und die Speisemorchel, die außerhalb der Dünen selten sind. Oft kann man noch ganz spät im Jahr Pilze in den Dünen finden. Hier friert es nicht so schnell, wie im Binnenland. Auch die Dünenwälder sind berühmt für ihren Reichtum an Pilzen.

  • Pilze und Umwelt
    Mycena adonis, foto fitis, sytske dijksen

    Pilze reagieren emfpindlich auf Luftverschmutzung. Besonders Stickstoff- und Schwefelverbindungen haben schädliche Auswirkungen auf die Pilze. Trotz eines Rückgangs bei der Luftverschmutzung nimmt seit 2000 die Zahl der Pilze in den niederländischen Wäldern noch immer stark ab. Sogar die gegenüber Stickstoffverbindungen weniger empfindlichen Arten sind in ihrer Anzahl zurück gegangen. 500 der 3500 Pilzarten stehen darum auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Weitere 200 Arten sind inzwischen verschwunden.
    Neben der Luftverschmutzung spielen auch Überdüngung und Störungen eine große Rolle beim Rückgang der Arten.