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Dieren en planten

Water en land

Schwarzer Holunder

Maße:

Pflanze: normal 4-6 Meter
Blütendolde: 10-25 Zentimeter
Blüte: 5-6 Millimeter

Farbe:

Blüte: (rahm)weiß
Frucht: schwarz

Blütezeit:

Mai - Juli

Bestäubung:

Fliegen

Fortpflanzung:

Samen, durch Vögel verbreitet

Lebensdauer:

ausdauernd

  • Nie: Gewone Vlier
  • Lat: Sambucus nigra
  • Eng: Elder
  • Fra: Sureau noir
  • Deu: Schwarzer Holunder
Schwarzer Holunder, foto fitis, sytske dijksen

Schwarzer Holunder

Holunderbeeren sind lecker, aber man kann sie erst essen, wenn sie in einem offenen Topf zu Marmelade gekocht wurden. In den Beeren befindet sich Blausäure! Schwarzer Holunder wächst überall in Wäldern, Dünen und Flussniederungen, wo auch nur ein wenig Stickstoff im Boden sitzt. In den jungen Dünen wachsen Holunderbüsche nahe am Meer, nachdem der Sanddorn durch das Einbringen von Stickstoff in den Boden den Standort vorbereitet hat. Der Holunder blüht im Juni mit weißen, riechenden Blüten in großen Dolden. Aus diesen Blüten kann man leckere Limonade oder Tee machen. Im Herbst sind die schwarzen, glänzenden Beeren reif, genau zur Zugzeit der Vögel, die diese Beeren fressen.

  • Heiliger Baum
    Holunders, foto fitis, sytske dijksen

    Die Blüten und Beeren des Holunders sind auch für Menschen genießbar. Die Pflanze wird als Heilkraut gegen Erkältungen und Fieber eingesetzt. Früher wurden die Holunderbeeren zum Färben von Wolle und Stoffen verwendet. In der vorchristlichen Zeit war der Holunderstrauch ein heiliger Baum, in dem die Göttin Freya wohnte. Der Strauch hielt den Teufel und seltsame Krankheiten auf Abstand. Darin sitzt auch ein Kern von Wahrheit: Der Holunder hält Fliegen fern, und Fliegen verbreiten manchmal seltsame Krankheiten.