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Dieren en planten

Water en land

Mens en Milieu

Heide auf Texel, foto fitis, sytske dijksen

Heidekrautgewächse

Heide ist schön, aber selten ist es pure Natur. Die meisten Heidefelder in den Niederlanden sind entstanden, weil die Menschen den Wald an den Orten abgeholzt haben. Naturschützer machen alles Mögliche, um dafür zu sorgen, dass aus der Heide nicht von selber wieder Wald wird. In den alten Dünen der Wattenmeerinseln erhält sich die Heide an vielen Stellen selber. Das Klima ist für Bäume zu rau. Man kann somit sagen, dass die einzige wirklich natürliche Heidevegetation in den Dünen vorkommt.

  • Heide als Landschaft
    , www.fotofitis.nl

    Mit dem Wort Heide wurden vor langer Zeit ‚wüste Flächen ohne Nutzung und ohne nachweisbaren Besitzer‘ benannt. Danach bekam es die Bedeutung von ‚Weideflächen in Gemeinschaftsbesitz‘. Erst seit dem 19. Jahrhundert steht der Name Heide für einen Landschaftstyp mit Heidepflanzen.
    Heidekraut wächst nur aus nährstoffarmen Böden. Früher wurde die Heide durch Beweidung mit Schafen, das Ernten des Heidekrautes für Besen und als Brennstoff sowie durch das Abplaggen erhalten. Mit den Plaggen wurden die Äcker gedüngt. Heute werden die Heidekräuter nicht mehr genutzt, zudem enthält die Luft zu viel Dünger, der die Heide zu nährstoffreich macht.  Heidegebiete können am besten wiederhergestellt werden, indem ihre obere Bodenschicht abgeplaggt und dann der Boden mit etwas Kalk bestreut wird. Der Kalk soll verhindern, dass der Boden versauert. Der Boden ist voll mit keimfähigen Samen. Dadurch ist sind die Heideflächen schnell wieder bewachsen.
    Von den 450.000 ha Heide, dies es um 1900 noch in den Niederlanden gab, sind heute nur noch 36.000 ha über.