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Dieren en planten

Water en land

Mens en Milieu

Salzmiere als Pionier auf Sanddünen, Ecomare

Strandflora

Auf dem Strand wachsen kaum Pflanzen, dafür ist der Lebensraum viel zu dynamisch. Sogar die zähesten Pflanzen, wie Strandquecke und Standsalzmiere, können sich nur zeitweise hier halten. Hier und dort wachsen auch der Meersenf und das Kali-Salzkraut. Die Pflanzen benötigen (süßes) Regenwasser zum keimen. Am besten wachsen sie im Bereich der Flutmarken. Herbststürme setzen ihrer Existenz jedoch wieder ein Ende. Ein möglichst breiter Strand hilft den Pionieren, länger zu überleben.

  • Pioniere
    Strand von Texel (de Hors), Foto Fitis, www.fotofitis.nl

    Die Niederlande verdanken ihre Dünen der Strandflora. Die Pioniere fangen den Flugsand mit den Blättern ein. Dieser Sand bleibt im Windschutz der Pflanze liegen. Wenn mehrere Pflanzen zugleich an diesem Prozeß beteiligt sind, entsteht allmählich eine kleine Düne. Strandquecke fängt übrigens hiermit an. Wenn die Düne ungefähr ein Meter hoch ist, bildet sich eine Süßwasserblase unter der Oberfläche, wodurch andere Pflanzen keimen können. Strandhafer und -roggen übernehmen dann die vorherrschende Stellung. Strandhafer hat als Eigenschaft, dass er schnell mit der größer werdenden Düne mitwächst, so dass der Sand durch das Wurzelsystem des Strandhafers festgemacht wird. Sobald eine Düne ausreichend mit Strandhafer bewachsen ist, kann das Meer sie nur noch bei extrem hohen Wasserständen und starkem Seegang wieder abbrechen.