Nach 1982 nahm die Zahl der Kleinen Sandaale im Gebiet rund um die Shetland-Inseln stark ab. Im Bereich dieser Inselgruppe wurde viel gefischt: zwischen 1974 und 1982 stieg die jährliche Fangmenge des Kleinen Sandaales von 8.000 auf 52.000 Tonnen. Seit 1983 hatten sowohl die Küstenseeschwalben als auch die Schmarotzerraubmöwen, Dreizehenmöwen, Papageitaucher und Eissturmvögel schlechtere Brutergebnisse als Folge des Nahrungsmangels. 1988 und 1989 gab es in den Kolonien der Schmarotzerraubmöwen, der Skuas, der Dreizehenmöwen und der Eissturmvögel fast überhaupt keinen Nachwuchs mehr. Die Zahl der Küstenseeschwalben hatte sich inzwischen um 70% verringert.
1991 hat man die lokale Fischerei auf den Sandaal rund um Schottland gestoppt. Bei der Wiedereröffnung 1995 verkündete die schottische Regierung, dass der Bestand des Sandaales genau beobachtet werden muss. Es gibt einen Total Allowable Catch von 3000 Tonnen pro Jahr, eine maximale Anzahl von Schiffen, die auf Sandaale fischen dürfen und eine jährlicher Stopp der Fischerei am Ende des Junis. Diese Regeln gelten nicht für den große industriellen Fang auf der Nordsee. 2004 überlebten noch immer sehr wenig Jungvögel in den Seevogel-Kolonien der englischen und schottischen Küsten. Ein Mangel an Sandaalen ist dafür die Ursache.