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Search in the Encyclopedia
  • Nie: Brasem
  • Lat: Abramis brama
  • Eng: Bream
  • Fra: Brème
  • Deu: Brasse (Brachsen, Blei)
Brasse, Foto übernommen von www.sportviszone.nl

Brasse

Brassen sind typische Fische für trübe Gewässer, die zuviel Nährstoffe enthalten und dadurch starke Algenblüten haben. Dieses 'verbrasste' Wasser ist kein optimaler Lebensraum für Brassen, allerdings ist es eine noch schlechtere Umgebung für ihren Feind, den Hecht. Brassen sind graubraune, karpfenähnliche Fische, die höchstens 15 Jahre alt werden.

  • Verbreitung und Habitat

    Soll ein trübes Gewässer wieder geklärt werden, dann kann es sinnvoll sein, die Brassen herauszufischen. Sie erhalten sich nämlich das trübe Wasser. Die jungen Brassen fressen die großen algenfressenden Wasserflöhe, wodurch die Algen ungehindert wachsen können. Dies wiederum erzeugt die Trübung des Gewässers, wodurch die Wasserpflanzen am Boden wenig Licht bekommen und schlecht wachsen. Erwachsene Brassen durchwühlen den Boden auf der Suche nach Nahrung, dadurch können Wasserpflanzen schlecht wurzeln, das Bodenmaterial wird aufgewirbelt und sorgt für eine zusätzliche Trübung des Wassers. Das ganze System bliebt somit in einem unerwünschten ökologischen Gleichgewicht.
    Ursprünglich kommen Brassen in klaren, pflanzenreichen Gewässern vor. In den Niederlanden sind Brassen vor allem in Flüssen und großen Seen zu finden, seltener in kleineren Gewässern. Weltweit leben Brassen in Europa nördlich der Alpen bis nach Asien. Die Laichzeit der Fische geht von Ende April bis Juni. Meistens werden Eier auf Wasserpflanzen abgesetzt, sind diese jedoch nicht vorhanden, werden die Eier auch auf toten harten Materialien wie Fahrrädern und Autoreifen gelegt.