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  • Nie: Karper (blauwkarper, boerenkarper, edelkarper, hollandse karper, knol, lederkarper, naaktkarper, rijenkarper, schubkarper, wilde karper)
  • Lat: Cyprinus carpio
  • Eng: Carp
  • Deu: Karpfen, Flusskarpfen
  • Fra: Carpe
Karpfen, Foto übernommen von www.sportviszone.nl

Karpfen

Der Karpfen ist um die Zeitenwende aus Asien und Osteuropa von den Menschen nach Westeuropa eingeführt worden. Der Fisch wurde ebenfalls 1877 in Nordamerika ausgesetzt, heute ist er dort eine Plage. Der Karpfen frisst vom Boden. Mit seinen Barteln tastet er den Boden ab, auf der Suche Würmern, Weichtieren und Krebstieren. Weiterhin ernährt er sich auch von pflanzlichen Materialien. Karpfen können in Gefangenschaft sehr alt werden.

  • Verbreitung und Habitat

    Ursprünglich lebt der Karpfen in langsam fließenden Flüssen mit Überflutungsbereichen. Jetzt lebt er auch in Kiesteichen und anderen Gewässern, in denen Sportfischer fischen, da er dort eingesetzt wird.

  • Fortpflanzung

    Die Laichzeit des Karpfen geht von Mai bis Juni. Während das Weibchen die Eier abgibt (laicht), versammeln sich rund um das Weibchen bis zu 15 Männchen, die die Eier befruchten wollen. Die Eier werden auf Wasserpflanzen oder überfluteten Weiden bei einer Wassertiefe von 30 bis 40 cm und bei einer Temperatur von 15 bis 19°C abgesetzt. Das Larvenstadium dauert nur wenige Tage. Die jungen Karpfen bis 2 cm fressen Wasserflöhe und Algen, danach gehen sie schon ziemlich schnell zur Nahrung der Erwachsenen über.