Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

 

Search in the Encyclopedia
  • Nie: Bot (lovertje, rivierschol, IJbot, but)
  • Lat: Platichthys flesus
  • Eng: Flounder
  • Deu: Flunder (Butt, Struffbutt)
  • Dän: Skrubbe (flynder)
  • Nor: flyndre
  • Fra: Flet (flet commun)
Flunder, Ecomare

Flunder

Die Flunder ist ein Plattfisch der Brackwasserregionen. Flundern kommen so verbreitet in den Küstengewässern vor, dass sie einen wichtigen Standpunkt in der Nahrungskette einnehmen, unter anderem als Nahrung für Seehunde. Es ist der einzige Plattfisch, der ins Süßwasser zieht, es wurden sogar Knochen bei Basel gefunden. Flundern produzieren ein bestimmtes Enzym, wenn sie mit Giftstoffen in Berührung kommt. Darum werden sie häufig bei Umwelt-Studien eingesetzt.

  • Verbreitung
    Verbreitungsgebiet Flunder., Ecomare

    Flundern laichen im Meerwasser, wachsen aber im Brackwasser auf. Sie leben bevorzugt in bracken Gezeitengewässern und Flussmündungen.
    Die Flunder ist die einzige Plattfischart in Westeuropa, die auch im Süßwasser lebt. Bei Basel z.B. wurden Flundern gefangen. Im allgemeinen ziehen Süßwasserflundern ein Jahr später als Brackwasserflundern in Richtung Meer, um sich dort fortzupflanzen.

  • Hautgeschwüre
    Hautgeschwür bei einer Flunder, Ecomare

    Flundern haben oft hässliche Hautgeschwüre. Lange dachte man, dass dies im Zusammenhang mit der Verschmutzung stand. Aber laut einer Studie des ehemaligen RIKZ aus 1998 werden die Geschwüre eher durch Verletzungen als Folge der Fischerei sowie durch den Stress, der durch plötzliche Übergänge von Süß- und Salzwasser entsteht, verursacht.

  • Flunderfischerei

    In der bracken Zuiderzee kamen viele Flundern vor. Früher gab es dort eine umfangreiche Fischerei auf Flundern. Nach dem Bau des Abschlussdeiches brach dieser Fischereizweig ein. Heute kommen im IJsselmeer noch immer Flundern vor, diese sind aber kleiner als ihre Artgenossen, die im Brack- und Meerwasser leben.
    Die Flunder wird heute in den Niederlanden nicht mehr stark befischt, weil diese Art weniger gut schmecken soll, als die Scholle. Jährlich werden weniger als zwei Millionen Kilo Flundern in den niederländischen Häfen angelandet. In der Ostsee wird dagegen stärker auf Flundern gefischt.