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Dieren en planten

Raubtiere   Rotfuchs   

Mens en Milieu

  • Nie: vos
  • Eng: (red) fox
  • Fra: le renard (roux)
  • Deu: Rotfuchs
  • Nor: Rev
  • Lat: Vulpes vulpes
der Rotfuchs, Willem van Duin

Rotfuchs

Die Füchse haben einen schlechten Ruf, zum Beispiel als Hühnerdieb und Vogelräuber. Darum wurden sie lange Zeit bejagt und vertrieben. Sie fressen alles, was ihnen vor die Nase kommt, von Kaninchen bis hin zu toten Tieren oder Abfällen aus Mülleimern. Auch Beeren und Früchte mögen sie. Haben sie mehr Nahrung gefunden als sie auf einmal fressen können, wird ein Teil der Beute vergraben oder versteckt. Auf den niederländischen Wattenmeerinseln leben keine Füchse, mit Ausnahme von Vlieland.

Auf Texel


Ein paar Mal wurde Texel vom Fund eines toten Fuchses auf der Insel aufgeschreckt, das letzte Mal 2010. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Füchse nicht auf Texel gelebt hatten. Der Fuchs von 2010 schien angefahren worden zu sein, es stellte sich aber heraus, dass er auf dem Festland erschossen worden war. Als eine Art ‚Scherz‘ war der tote Fuchs am Straßenrand abgelegt worden. Dennoch gibt es seit 2009 Gerüchte, dass Füchse auf Texel vorkommen, die – wie auf Vlieland – von Menschen ausgesetzt wurden. Für die vielen Vögel, die auf Texel am Boden brüten, würde die Ankunft des Fuchses auf der Insel eine Katastrophe bedeuten.

  • Dünenbewohner

    Erst seit 1968 ist der Rotfuchs wieder in den Dünen zu finden. Im Mittelalter wurde er ausgerottet, weil er eine Bedrohung für die damals aufkommende Kaninchen"zucht" darstellte. Vierhundert Jahre lang hat der Fuchs es nicht geschafft, eine Population in den Dünen aufzubauen. Seit dem der Rotfuchs wieder auf der Bildfläche erschienen ist, konnte er sich schnell ausbreiten, da seine Beute ihn nicht mehr gewöhnt war. Trotzdem hat der Fuchs im Vergleich zur Verkrautung der Dünen, einen relativ kleinen Einfluss auf den Brutbestand der Vögel.

  • Stadtfüchse

    Seit 2000 leben so viele Füchse in den Dünen, dass immer mehr junge Füchse in Stadtparks und auf Bahndämme ausweichen müssen. Diese ‚Stadtfüchse‘ fressen Ratten und Mäuse, aber auch Essensreste aus Abfalleimern. Manchmal wird auch ein Kaninchen- oder Hühnerstall besucht.

  • Wattenmeerinseln

    Der Rotfuchs kommt nicht auf den niederländischen Wattenmeerinseln vor, jedoch auf Sylt, an der Festlandsküste des Wattenmeeres, in den küstennahen Dünengebieten Nord- und Südhollands, sowie auf einigen Inseln in Zeeland ist er nicht selten. 2009 wurden Füchse auf Vlieland entdeckt. Vermutlich wurden sie dort illegal ausgesetzt. Staatsbosbeheer ist dabei, diese Tiere einzufangen.

    Das Fehlen von Füchsen auf den niederländischen Wattenmeerinseln ist wichtig für die Löfflerkolonien, die dort vorhanden sind. Auf dem Festland (zum Beispiel im Zwanenwater und im Naardermeer) hat der Fuchs die Brutkolonien vertrieben. In das Zwanenwater kehrten die Vögel zurück, nachdem ein elektrischer Fuchszaun installiert wurde. Die Kolonie im Naardermeer ist verschwunden. Die Löffler haben neue Brutplätze auf den Wattenmeerinseln und in Flevoland gefunden.