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Dieren en planten

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Strandkrabbe, Ecomare

Fauna der Felsen, Dämme und Deiche

In den Niederlanden kommen keine natürlichen Felsenküsten vor. Aber auch auf Deichen und Buhnen wimmelt es oft von Seepocken, Miesmuschelbänken und Seeanemonen, die hier einen guten Platz zum Anhaften finden. Seesterne, Meerasseln, Schnecken und Krabben kommen oft auf hartem Untergrund vor. Der Nahrungsreichtum der Buhnen und des Küstenwassers sind der Grund dafür, dass zu jederzeit Vögel wie Möwen, Seeschwalben und manchmal Regenpfeifer oder Sanderlinge am Strand zu sehen sind. Kiesbänke sind wichtige Laichplätze, z.B. für den Hering und wichtig für Seeanemonen und Hydropolypen.

  • Ein zweites Leben für Wracks
    Gemeine Strandschnecke, Foto Fitis, www.fotofitis.nl
    Gemeine Strandschnecke, Foto Fitis, www.fotofitis.nl

    Schiffswracks sind ideale Orte zum Aufwuchs eben solcher Tiere, die sonst auch auf Deichen und Buhnen sitzen. Wenn irgendwo ein neuer harter Standort entstanden ist, an dem sich Tiere anhaften können, wird dieser öfters zuerst von Seepocken kolonisiert. Diesen Tieren macht die rauhe Oberfläche des neuen Standortes nur wenig aus; sie bleiben trotzdem sitzen. Wenn die Seepocke abstirbt, bleibt ein Teil des sich festgekitteten Kalkskeletts sitzen, wodurch die Oberfläche rauher wird. Wenn die Oberfläche rauh genug ist, können Seetange darauf 'wurzeln'.
    Durch den Schutz, den die Seetange z.B. gegenüber Raubfischen bieten, werden sich neue Tierarten wie Krabben, Seesterne und Klippenasseln bereits schnell zwischen diesem Bewuchs einnisten. Gemeine Strandschnecken und Miesmuscheln gehören auch zu der Pionierfauna und machen es auch für Seetange leichter, sich endgültig anzusiedeln.
    Schiffswracks und künstliche Riffe bilden idealen Unterschlupf für Fische wie z.B. den Kabeljau.