Bei den Planktontieren unterscheidet man viele Arten und Größen. Die kleinsten Tierchen sind einzellig. Man kann sie mit bloßem Auge nicht sehen, aber unter dem Mikroskop sind die schönsten Formen zu bewundern. Die einzelligen Wimpertierchen (Ciliaten) bilden innerhalb des Zooplanktons in den Küstengewässern die zahlreichste Gruppe. Aber nicht jedes Zooplanktontierchen ist so winzig. Ruderfußkrebse und die Larven von Fischen und Bodentieren können ein paar Millimeter groß werden. Der Krill besteht aus garnelenartigen Tierchen, die etwa drei Zentimeter groß sind. In den Ozeanen bilden sie die wichtigste Nahrungsquelle vieler Wale. Quallen werden noch viel größer: Manche Arten haben einen Durchmesser von mehr als 1 Meter.
Wie das pflanzliche Plankton besitzen auch einige Planktontierchen Fortsätze. Diese verbessern die Treibfähigkeit des Tierchens und schützen vor Fressfeinden. Vor allem einzellige Planktontierchen haben häufig einen Fortsatz. Einige einzellige Arten benutzen auch Öltröpfchen als Treiborgan. Fischlarven haben einen Dottersack, wodurch die Treibfähigkeit bedeutend verbessert wird. Ruderfußkrebse benutzen ihre langen Antennen, um in der Schweben zu bleiben. Sie können sich auch senkrecht fortbewegen: manchmal mit einer Geschwindigkeit von 60 Metern pro Stunde. Der Krill legt sogar 100 bis 400 Meter pro Stunde zurück. Quallen bewegen sich fort, indem sie ihren Schirm zusammenziehen. Die Längsrippen der Rippenquallen bilden eine Reihe mit sehr vielen kammförmigen Plättchen. Jedes Kammplättchen besteht aus Wimpern, deren Schläge das Fortbewegen dieser Quallen bewirken. So haben Tiere alle ihre eigene Art des Schwebens, die ihnen die Nähe zu ihrer Nahrungsquelle garantiert.