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Papageitaucher

Maße:

Länge: 26-29 Zentimeter
Spannweite: 47-63 Zentimeter

Gewicht:

400 Gramm

Farbe:

schwarz/weiß mit auffälligem Schnabel und orangen Beinen

Alter:

maximal 34 Jahre

Nahrung:

vor allem Fisch, aber auch Krebsartige

Fortbewegung:

fliegen und schwimmen, laufen geht weniger gut

Feinde:

Öl im Meer

Fortpflanzung:

geschlechtsreif: ab 5 Jahre
Anzahl: 1 Ei pro Gelege

  • Nie: Papegaaiduiker
  • Eng: Puffin
  • Fra: Macareux moine
  • Deu: Papageitaucher
  • Dän: Søpapegøje (Lunde)
  • Nor: Lunde
  • Fries: Sépappegaei
  • Ital: Pulcinella di mare
  • Lat: Fratercula arctica
Papageitaucher, Jeroen Reneerkens

Papageitaucher

Die Clowns der Seevögel, so werden die Papageitaucher auch genannt. Das kommt natürlich wegen ihres großen und bunten Schnabels. Diesen Schnabel haben sie nur in der Brutzeit, im Winter haben die Vögel einen kurzen, dunklen Schnabel. Ansonsten haben die Papageitaucher nichts von Clowns, im Gegenteil, sie sind sehr geschickt. Zum Beispiel beim Festhalten von vielen Fischen zugleich. Manchmal sind es zehn Fische, die zu beiden Seiten aus dem Schnabel heraus hängen, während der elfte gerade gefangen wird. Das Geheimnis dieses Tricks besteht aus einem Gaumen voller Widerhaken, gegen die die Fische mit der Zunge gedrückt werden.

  • Gesehen auf der Nordsee
    Papagaitaucher, Marijke de Boer
  • Verbreitung und Lebensraum

    Papageitaucher brüten in Hohlräumen, die sie oft selbst am oberen Klippenrand und auf kleinen Inseln graben. Auf den Lofoten, einer Inselgruppe vor der norwegischen Küste, gelingt es in den letzten Jahren nur einem von tausend Papageitaucherpaaren, das Junge groß zu ziehen. Die Jungvögel müssen mit Sandaalen und jungen Heringen gefüttert werden und diese Nahrung gibt es wegen der Industriefischerei auf diese Fische nicht mehr. Die Papageitaucher von den Lofoten überaltern.