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Brandgans (Ente)

Maße:

58-71 Zentimeter; 110-133 Zentimeter Spannweite

Farbe (Erwachsene):

Viele Farben, Männchen haben einen roten Knubbel auf ihrem Schnabel.

Nahrung:

Wattschnecken, Schalentiere, Insekten, kleine Fische und Würmer, Seegras.

Vorkommen:

Brutvogel, Durchzieher und Wintergast, aber auch Standvogel

Lebensraum:

an der Küste und in großen Süßwassergebieten; brütet in Dünen, Heu- oder Schilfhaufen; sucht auf Wattplaten nach Nahrung.

Fortpflanzung:

Geschlechtsreif: ab 2 Jahre
Anzahl: 8-10 Eier

Alter:

durchschnittlich 6 Jahre; maximal etwa 25 Jahre

Besonderheiten:

brütet gerne in verlassenen Kaninchenhöhlen.

  • Nie: Bergeend
  • Eng: Common Shelduck
  • Fra: Tadorne de Belon
  • Deu: Brandgans (Brandente)
  • Dän: Gravand
  • Nor: Fagergis (Gravand)
  • Fries: Berchein
  • Ital: Volpoca
  • Lat: Tadorna tadorna
Brandgans, foto fitis, adriaan dijksen

Brandgans (Brandente)

Brandgänse befinden sich hinsichtlich ihrer Figur zwischen den Enten und den Gänsen. Aus der Ferne erscheinen sie schwarzweiß, aber gerade sie haben viele Farben. Die Männchen und Weibchen sehen gleich aus, nur die Männchen haben einen Knubbel auf ihrem Schnabel. Sie sorgen auch beide für den Nachwuchs, darin ähneln sie den Gänsen. Brandgänse lieben Schlick. Wühlend im Schlick suchen sie nach etwas Essbarem, wie Würmer oder Schnecken, die im Boden leben.

  • Versteckspiel
    Brandgans, foto fitis, adriaan dijksen

    Brandgänse brüten in gut versteckten Hohlräumen und Löchern. Weil der Nistplatz so gut versteckt ist, kann sich auch das Weibchen ein auffälliges Federkleid erlauben. Die Enten tun alles dafür, um ihren Nistplatz geheim zu halten.

  • Rennen um ihr Leben
    Brandgans Jungen, foto fitis, adriaan dijksen

    Nach dem Schlüpfen müssen die Küken sofort zum Wasser. Manchmal müssen sie dabei eine Strecke von einigen Kilometern ablegen. Möwen und andere Raubvögel haben es auf die Küken abgesehen. Manchmal erreicht nur ein einziges Küken das Ufer. Die Küken können schon nach einer Woche selbstständig überleben.

  • Verbreitung und Habitat
    Brandgans, foto fitis, adriaan dijksen

    Im August versammeln sich sehr viele Brandgänse, etwa an die 200.000 Tiere, in der Deutschen Bucht. Sie sammeln sich dort, um ihre Federn zu wechseln (Mauser). Die Brandgänse können dann 4 Wochen lang nicht oder nur schlecht fliegen. Seit 1980 werden auch Gruppen von mausernden Brandgänsen im niederländischen Wattenmeer und im Deltagebiet gesehen. In kalten Wintern, wenn das Wattenmeer gefriert, sterben viele Brandgänse den Hungertod. Dann können sie nicht mehr an ihre Nahrung gelangen.

Bergeendjes in de vogelopvang