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Dieren en planten

Lerchen   Feldlerche   Ohrenlerche   Singvogel   
  • Nie: Veldleeuwerik
  • Eng: Sky lark
  • Fra: Alouette des champs
  • Deu: Feldlerche
  • Dän: Sanglærke
  • Nor: Sanglerke
  • Fries: Fjildljurk
  • Ital: Allodola
  • Lat: Alauda arvensis
Feldlerche, Norman van Swelm, Stichting Ornithologisch Station Voorne

Feldlerche

Kein Vogel singt so lange und in solch großer Höhe wie die Feldlerche. Feldlerchen brüten auf Grasländern, Heidefeldern, Salzwiesen und Dünen. Die Brutsaison beginnt im April und endet im Juli. In dieser Zeit können sie bis zu vier Gelege groß ziehen. Im Herbst zieht ein Teil der in den Niederlanden brütenden Feldlerchen nach Südeuropa. Die Feldlerchen, die weiter im Norden brüten, kommen im Winter in die Niederlande. Beginnt es zu frieren, dann ziehen auch sie weiter in den Süden.

  • Fallschirmsprung
    Feldlehrche, foto fitis, adriaan dijksen

    Die Feldlerchen sind für ihren Fluggesang bekannt. Die Vögel steigen singend 50 – 100 Meter in die Luft auf. In dieser Höhe bleiben sie eine Weile und fliegen dann wieder nach unten. In den letzten Dutzenden Metern lässt sich die Lerche aus der Luft fallen. Meistens endet sie in einer Fallschirmlandung mit gespreizten Flügel und Schwanz.

  • Nahrung

    Im Sommer fressen Feldlerchen viele Insekten, in den anderen Jahreszeiten fressen sie dagegen vor allem Samen.

  • Brutpaare

    2004 brüteten rund 75.000 Feldlerchenpaare in den Niederlande, 1979 waren es noch 750.000 Paare. Ursache dafür ist das Verschwinden der alten Heuländer. Die moderne Graslandkultur, in der der Landwirt häufiger und kürzer mäht, ist ungünstig für die Feldlerchen.

  • Feinde

    Raubvögel sind die wichtigsten natürlichen Feinde der Feldlerchen. Auf jede Raubvogelart reagieren die Feldlerchen anders. Bei einem vorbei fliegenden Wanderfalken legt sich der Vogel auf den Boden und bewegt sich so wenig wie möglich. Für einen Merlin haben die Feldlerchen einen besonderen Warnruf. Der Vogel steigt dann laut singend auf, um dem Merlin zu zeigen, dass er in einer guten Verfassung und somit schwer zu fangen ist. Auf den Turmfalken wird weniger stark reagiert, der ist viel weniger gefährlich.