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Search in the Encyclopedia
  • Nie: Graspieper
  • Eng: Meadow Pipit
  • Fra: Pipit farlouse
  • Deu: Wiesenpieper
  • Dän: Engpiber
  • Nor: Heipiplerke
  • Fri: Piipljurk
  • Ital: Pispola
  • Lat: Anthus pratensis
Wiesenpieper, foto fitis, adriaan dijksen

Wiesenpieper

Wiesenpieper kommen nicht nur auf Wiesen vor, sondern in allerlei Gebieten mit niedriger Vegetation, wie landwirtschaftliche Flächen, Dünen, Heiden, Sumpfgebiete und Salzwiesen. Sie bauen ihre Nester am Boden, gut verborgen im Schutz der Pflanzen. Sie fressen kleine Insekten, Schnecken und Würmer. Im Herbst oder Winter fressen sie auch Samen. In den Niederlanden kann man den Wiesenpieper das ganze Jahr über beobachten. Die niederländischen Brutvögel ziehen im Herbst in den Süden, dafür kommen die nordeuropäischen Wiesenpieper in die Niederlande, um hier den Winter zu verbringen. Nur in strengen Wintern ziehen auch diese Vögel weiter in den Süden.

  • Verbreitung und Habitat

    Die Wiesenpieper, die in den Niederlanden brüten, überwintern im südwestlichen Europa und Marokko. Einige ziehen sogar weiter bis in die Savannen Westafrikas. Während der Zugzeit kann man Wiesenpieper und andere Zugvögel in der Sahara auf dem Boden sitzen sehen. Die Vögel können dann tagsüber nicht weiterfliegen, da es zum Verbrennen von Körperfett zu heiß ist. In diesem Abschnitt ihrer Reise ziehen die Vögel nur nachts weiter.