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Sterntaucher

Maße:

53-69 Zentimeter; 106-116 Zentimeter Spannweite

Farbe (Erwachsene):

Sommer - rote Kehle, dunklen Rücken, grauer Kopf und Nacken, weißer Bauch, schwarzer Schnabel und rote Augen
Winter - vor allem grau mit weiß

Nahrung:

Krebstiere, Fische, Schnecken und Amphibien

Feinde:

vor allem Menschen; durch Ölverschmutzung, Verlust des Lebensraumes, Fischnetzten und Quecksilberverschmutzung

Vorkommen:

Wintergast

Lebensraum:

brütet höchstens einen halben Meter vom Ufer entfernt (Süßwasser)

Fortpflanzung:

Anzahl Eier: 2 Stück
geschlechtsreif: ab 2 Jahr

Alter:

maximal 23,5 Jahre

  • Nie: Roodkeelduiker
  • Eng: Red-throated diver
  • Fra: Plongeon catmarin
  • Deu: Sterntaucher
  • Dän: Rødstrubet lom
  • Nor: Smilom
  • Fries: Lytse sédúker
  • Ital: Strolaga minore
  • Lat: Gavia stellata
Sterntaucher, Foto Fitis, www.fotofitis.nl

Sterntaucher

Sterntaucher liegen so tief im Wasser, dass nur ihr dunkelgrauer Rücken zu sehen ist. Früher wurden sie auch Regengänse genannt, weil man glaubte, dass Sterntaucher das Wetter vorhersagen können. Wenn die Vögel Richtung Land flogen oder kurze Schreie ausstießen, dann wurde das Wetter schön. Flogen sie in Richtung Meer oder waren die Rufe lang, dann war Regen in Anmarsch.

  • Öltaucher

    Sterntaucher sind sehr empfindlich gegenüber Ölverschmutzung. Ein verschmutzter Vogel hat keine Überlebenschance, auch nicht in einer Vogelpflegestation. Sie sterben immer daran.

  • Verbreitung und Habitat

    Sterntaucher brüten in der Nähe von Binnengewässern auf Island, Grönland, in Schottland und Skandinavien. Danach, im September, ziehen sie auf die Nordsee, um dort zu überwintern. Viele Sterntaucher befinden sich dann dicht vor der Küste von den Niederlanden, Deutschland und Dänemark. Im April kehren die Vögel wieder zurück in ihre Brutgebiete.