Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

 

Search in the Encyclopedia
  • Nie: Houtsnip
  • Eng: Woodcock
  • Fra: Bécasse des bois
  • Deu: Waldschnepfe
  • Dän: Skovsneppe
  • Nor: Rugde
  • Fri: Houtsnip
  • Ita: Beccaccia
  • Lat: Scolopax rusticola
Waldschnepfe, foto fitis, adriaan dijksen

Waldschnepfe

Waldschnepfen sind sehr gut getarnt, nur im Schnee kann man sie leicht entdecken. Sie führen ein scheues und zurückgezogenes Leben. Oft bleiben sie bis zum letzten Augenblick sitzen, bis sie plötzlich dicht vor den Füßen auffliegen. Meistens landen sie danach so schnell wie möglich, um dann wieder mit ihrer Umgebung zu verschmelzen. Wenn sie fliegen, sind sie gegen den blauen Himmel nämlich viel zu gut zu erkennen. Darum fliegen Waldschnepfen am liebsten nachts. Dafür haben sie sehr gute Augen, die sie auch in der Nacht nutzen. Die Augen sind so am Kopf angeordnet, dass die Vögel ein großes Gesichtsfeld haben. So sieht die Waldschnepfe dich wohl, während du sie oft nicht siehst.

  • Tapfere Mütter
    junge Waldschnepfe, foto fitis, sytske dijksen

    Ende März beginnt bei den Waldschnepfen die Brutsaison. Die Balz findet nur in der Abenddämmerung statt. Die Männchen fliegen dann am Waldrand ihre Runden, wobei sie tschiepende und knurrende Geräusche machen. Sie paaren sich mit allen Weibchen, die ihnen begegnen. Das Weibchen versorgt die Eier und die Küken. Bei Gefahr fliegt sie mit den Küken, festgeklemmt in Schnabel und Krallen, an einen sicheren Ort.

  • Verbreitung und Lebensraum

    Waldschnepfen sind die einzigen mitteleuropäischen Watvögel, die im Wald wohnen. Sie leben hauptsächlich in Laub- und Mischwäldern. Viele Waldschnepfen ziehen im August und September von Osteuropa nach Westen und Süden. Eine kleine Anzahl überwintert in den Niederlanden. Waldschnepfen ernähren sich von tierischer Nahrung, die sie mit ihren großen Schnäbeln aus dem Boden picken. Bei Frost können sie das nicht mehr. Die Vögel, die in strengen Wintern nicht weit genug nach Süden gezogen sind, sterben bei gefrorenem Boden.