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Uferschnepfe

Maße:

Länge: 36-44 Zentimeter
Spannweite: 62-70 Zentimeter

Gewicht:

Männchen: 280 Gramm
Weibchen: 340 Gramm

Farbe:

graubraun, Männchen im Sommer mit rostfarbenen Bauch

Alter:

Rekord: 23 Jahre

Nahrung:

Würmer, Insekten und Larven von Insekten wie Schnakenlarven. In Afrika fressen sie gerne Reis

Fortpflanzung:

geschlechtsreif: 2 Jahre
Anzahl: 4 Eier

  • Nie: Grutto (marel)
  • Eng: Black-tailed godwit
  • Fra: Barge à queue noire
  • Deu: Uferschnepfe
  • Dän: Stor Kobbersneppe
  • Nor: Svarthalespove
  • Fries: Skries
  • Ital: Pittima reale
  • Lat: Limosa limosa
Uferschnepfe, Natuurcentrum Ameland

Uferschnepfe

Der Ruf der Uferschnepfe lautet ‚to-grüüt-, to-grüüt‘. Von allen Uferschnepfen auf der Welt brütet etwa die Hälfte in den Niederlanden. Damit sind die Niederlande das wichtigste Land für die Uferschnepfen. Die ersten Vögel kommen Ende Februar in den Niederlanden an, um hier zu brüten. Im Juli sind die meisten schon wieder weg. Sie überwintern in Westafrika.

  • Bedroht
    Uferschnepfe, foto fitis, adriaan dijksen

    Es gibt immer weniger Uferschnepfen in den Niederlanden. Bis 1990 brüteten hier jährlich rund 100.000 Paare. 2008 wurde die Anzahl auf 45.000 bis 67.000 Paare geschätzt. Ein Schutz der Uferschnepfen ist notwendig, da die Vögel von der intensiven Landwirtschaft bedroht werden. Sie vertragen die frühe Mahd, Entwässerung der Flächen und starke Düngung nicht. Auch in den Naturgebieten hat der Vogel mit den Folgen des Sauren Regens, langandauernder Auslaugung und rückständiger Bewirtschaftung zu kämpfen. Ein Rettungsplan für Uferschnepfen brachte 2005 kein positives Ergebnis. Um den Rückgang besser zu verstehen, haben niederländische Biologen geschaut, was während des Vogelzuges geschieht und wie die Uferschnepfen in Afrika überwintern. Es scheint, dass die Vögel in Portugal und Spanien den Reis fressen, der nach der Ernte auf dem Land liegen geblieben ist. Aber durch bessere Erntemethoden bleibt weniger Reis auf dem Land über.

  • Uferschnepfen immer bleicher

    Die männlichen Uferschnepfen waren vor 150 Jahren bunter gefärbt als heute. Untersuchungen an ausgestopften Uferschnepfen in Museen brachte diese Tatsache ans Licht. Die bleicheren Männchen haben heute vielleicht eine bessere Chance auf einen Bruterfolg als die bunteren Exemplare, wodurch im Laufe der Zeit eine Selektion stattgefunden hat.