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Dieren en planten

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Mens en Milieu

  • Nie: Teek
  • Lat: Ixodidae (Argasidae, Haemaphysalidae) (Ixodes ricinus, Haemaphysalis punctata)
  • Eng: Tick
  • Deu: Zecke (Holzbock)
Zecke, Foto Fitis, www.fotofitis.nl

Zecken

Zecken sind vornehmlich bekannt als erbsengroße, gruselige Tiere an Hunden und als Überträger der Borreliose-Erreger und anderer Krankheiten. Sie lassen sich von Sträuchern und anderen Pflanzen fallen und saugen das Blut von Säugetieren, Vögeln und Reptilien. Eine Zecke besucht in ihrem Leben meistens dreimal einen Wirt. Zwischen den Mahlzeiten können Zecken monatelang ohne Nahrung auskommen. Zecken bevorzugen eine feuchte Umgebung und kommen nicht nur häufig in Wäldern, sondern auch in Dünen und Salzwiesen vor.

  • Zeckenbisse

    Die bekannteste Zecke ist der Holzbock (Ixodes ricinus). Larven und Nymphen werden auf kleinen Säugetieren, Vögeln und Eidechsen gefunden, ausgewachsene Tiere finden ihren Platz auf größeren Tieren wie Hunden, Rindern, Hirschen und Wildschweinen. Auch der Mensch kann von dieser Schildzeckenart gebissen werden. Durch den Zeckenbiss kann u.a. eine Bakterie, Borrelia burgdorferi, übertragen werden, die die Lyme-Krankheit verursacht. Wenn ein Mensch von einer Zecke gebissen wird, die mit Borrelien infiziert ist, entsteht auf der Haut nach ein paar Tagen ein roter, ringförmiger Hautausschlag. Die Bakterien können das Nervensystem angreifen und Lähmungserscheinungen verursachen. Zecken sollten darum so schnell wie möglich entfernt werden, am besten mit einer Zeckenzange. Mit Antibiotika kann die Krankheit im frühen Stadium gut bekämpft werden. Darum ist eine genaue Beobachtung der Bißstelle auch noch Tage danach sehr wichtig. In den Niederlanden sind 30% der Zecken mit dem Borreliosebakterium infiziert, das wurde in einer landesweiten Studie 2006 herausgefunden.

  • Geduldige Tiere

    Larven und Nymphen werden nur einige Millimeter groß. Die ausgewachsene Zecke saugt viel Blut und kann mehr als einen Zentimeter groß werden. Wenn das erwachsene Zeckenweibchen sich mit Blut vollgesogen hat, legt sie 500 bis 3000 Eier auf den Boden oder in der Vegetation ab und stirbt danach. Aus den Eiern schlüpfen die sechsbeinigen Larven, die 10 Tage bis 2 Jahre im Gestrüpp oder Gras auf einen geeigneten Wirt warten können. Nach einigen Tagen Blutmahlzeit auf dem Wirt lassen die Larven sich fallen und häuten sich zu einer Nymphe, die wiederum bis zu 2 Jahre auf einen Wirt warten kann. Der gleiche Prozess wiederholt sich auch bei den erwachsenen Tieren. Die Dauer des Lebenszyklus liegt zwischen eineinhalb und sieben Jahren.