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Dieren en planten

Seestern, Gemeiner

Maße:

maximal 50 Zentimeter, meistens rund 10 Zentimeter im Durchmesser

Farbe:

hell orange bis dunkellila

Alter:

5 bis 10 Jahre

Nahrung:

viele Arten Weichtiere, besonders Muscheln, aber auch tierische Abfälle

Feinde:

Sonnenstern, einige Fischarten

Fortpflanzung

geschlechtlich

Gemeiner Seestern, foto fitis, sytske dijksen

Seestern

Wenn man sich einen lebenden Seestern auf die Hand legt, saugt er sich mit Hilfe seiner starken Saugnäpfe schnell fest. Man kann ihn nur mit einiger Mühe wieder ablösen. Diese Saugnäpfe nutzt der Seestern, um Nahrung zu fangen und zur Fortbewegung. Mit diesen starken Saugnäpfen können sie sogar Miesmuscheln öffnen. Der Seestern nutzt Meerwasser zur Ansteuerung seiner Saugnäpfe. Auf der Oberseite des Seesternes sitzt eine glatte Stelle, dies ist sein Wasserfilter. Der Mund des Seesternes sitzt an der Unterseite, sein Anus in der Mitte auf der Oberseite.

  • Verbreitung und Lebensraum
    junge Seestern, foto fitis, sytske dijksen

    Der Gemeine Seestern ist die häufigste Seesternart der Nordsee, der Deltagewässer und des Wattenmeeres. Man findet sie oft auf Miesmuschelbänken sowie in Gezeitentümpeln der Buhnen und Deiche, wo ebenfalls Miesmuscheln sitzen. Sie leben ab dem Gezeitenbereich bis in 650 Metern Tiefe.

  • Der Durchhalter gewinnt
    Seestern mit Miesmuschel, foto fitis, sytske dijksen

    Der Seestern ist verrückt nach Miesmuscheln, aber die Miesmuscheln sind dafür bekannt, dass sie ihre Schalen fest geschlossen halten. Sogar für Menschen ist es schwer, die Schalenhälften auseinander zu bekommen. Der Seestern kann eine Miesmuschel öffnen, indem er zwei Arme auf die linke Schale und die anderen Arme auf die andere Seite festsetzt. Die Miesmuschel schließt ihre Klappen mit einem kräftigen Schließmuskel, aber der Seestern hat Geduld. Neben der Tatsache, dass die Miesmuschel konstant Kraft für ihren Schließmuskel aufwenden muss, bekommt sie auch keinen Sauerstoff mehr, weil der Seestern die Wasserzufuhr abschließt. Wenn die Muschel müde wird, beginnt der Seestern zu ziehen und nach einigen Stunden des Durchhaltens weichen die Schalen ein wenig auseinander. Der Seestern steckt seinen Magen nach außen, in die Muschelschale, wodurch die Miesmuschel in ihrem eigenen Häuschen aufgefressen und verzehrt wird.