Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

 

Search in the Encyclopedia

Wasserflöhe

Maße:

bis 5 Millimeter

Farbe:

durchsichtig

Alter:

einige Monate, nie älter als ein Jahr

Nahrung:

pflanzliches Plankton, organische Abfälle und Bakterien

Feinde:

kleine Süßwasserfische

Fortpflanzung

geschlechtlich und ungeschlechtlich

  • Nie: Watervlooien
  • Lat: Cladocera
  • Eng: Waterfleas
  • Deu: Wasserflöhe
  • Fra: Puces d'eau

Wasserflöhe

Wasserflöhe leben in allen stehenden Binnengewässern. Sie können mit speziellen Antennen gut riechen. Diese sind bei den Männchen besser entwickelt als bei den Weibchen. Wasserflöhe können sogar riechen, wo die Feinde sitzen. Sie werden mit zwei Augen geboren, die später zu einem Auge zusammenwachsen. Wasserflöhe werden von vielen Tieren gerne gefressen. Da sie so häufig vorkommen, sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Im Meer gibt es auch kleine Tierchen, die eine sehr wichtige Nahrungsquelle darstellen, ein Beispiel davon ist der Ruderfußkrebs.

  • Springende Flöhe

    Wasserflöhe bewegen sich wie Flöhe auf eine ruckweise Art fort. Mit ihren verzweigten Fühlern schlagen sie zur Seite, wodurch sie schräg aufwärts nach vorne schießen. Zwischen den Schwimmschlägen sinkt das Tierchen wieder ab, wodurch es sich zickzackartig durch das Wasser bewegt.
    Die Bauchbeine dienen dem Sammeln der Nahrung. Durch die Bewegung der Beine erzeugen die Wasserflöhe einen Wasserstrom, aus dem sie die Nahrung filtern. An den Kiemenbeinen befinden sich Anhänge, die für die Atmung sorgen.

  • Verbreitung und Lebensraum

    Wasserflöhe kommen sehr allgemein in den Niederlanden vor. Sie können sich innerhalb kurzer Zeit fortpflanzen, so dass manchmal große Mengen von Wasserflöhen zu finden sind. Sie leben in allen Arten von Süßgewässern, unter anderem in Gräben, Seen, Flüssen und Kanälen.

  • Männchen in der Minderheit

    Alle Arten Wasserflöhe produzieren zwei Arten von Eiern. Im Sommer, wenn genug Nahrung vorhanden ist, produzieren Weibchen Eier, die sich entwickeln, obwohl sie nicht von einem Männchen befruchtet wurden. Diese unbefruchteten Eier werden innerhalb von zwei Tagen zu jungen Weibchen. Die Weibchen können, solange die Umstände gut sind, monatelang neue weibliche Larven produzieren ohne ein Männchen zu benötigen. Sind die Umstände weniger gut, zum Beispiel im Winter, dann produzieren die Weibchen größere Eier, die von Männchen befruchtet werden müssen. Aus den Wintereiern schlüpfen Männchen und Weibchen. Es gibt somit eine Abwechslung zwischen ein- und zweigeschlechtlicher Fortpflanzung. Männliche Wasserflöhe sind in einer Population meistens in der Minderheit.

Aus dem alten Panzer