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Mensch und Umwelt   Rohstoffgewinnung   Förderung von Bodenschätzen   Erdölförderung   Internationales Seerecht   Niederländische Kontinentalplatte (NCP)   
Der niederländische Kontinentalplatte, Ecomare

Niederländische Kontinentalplatte (NCP)

Die Kontinentalplatte, auch Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) genannt, umfasst das Gebiet der Nordsee von der Niedrigwasserlinie bis zu einer Wassertiefe von 200 m und maximal bis 200 Seemeilen vor der Küste. Innerhalb dieser Grenzen der Kontinentalplatte hat ein Küstenstaat das Alleinrecht auf die Förderung von Bodenschätzen, sowohl auf, als auch im Boden. Es geht hierbei vor allem um Erdöl, Erdgas, Kies und Sand.

  • Niederlande - Wasserland

    Der niederländische Teil der Kontinentalplatte bedeckt 60.000 Quadratkilometer. Die Landoberfläche der Niederlande ist etwa 35.000 Quadratkilometer groß, Süßwasserflächen mitgerechnet sind es 41.500 Quadratkilometer. Fast 60% der Niederlande bestehen somit aus Meer.

  • Niederlande - Deutschland

    Zwischen 1960 und 1975 haben die Nordseeanrainerstaaten untereinander Verträge zur Festlegung ihrer Landesgrenzen auf der Kontinentalplatte geschlossen. Der älteste Vertrag ist der zwischen den Niederlanden und Deutschland (1964). Die Grenze wurde damals nur zum Teil (über eine Länge von 26 Seemeilen) festgelegt. Weitere Übereinstimmungen waren nicht möglich, da zwischen den Niederlanden, Deutschland und Dänemark Uneinigkeit über die richtigen Verteilungskriterien herrschte. Deutschland hatte aufgrund des Küstenverlaufes die Befürchtung, von den anderen beiden Ländern völlig eingeschlossen zu werden. Bis heute ist der Grenzverlauf zwischen den Niederlanden und Deutschland im Ems-Dollart Gebiet nicht klar festgelegt.