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Water en land

Mens en Milieu

  • Nie: Kruipwilg
  • Lat: Salix repens
  • Eng: Creeping Willow
  • Fra: Saule rampant
  • Deu: Kriech-Weide
Kriechweide, foto fitis, sytske dijksen

Kriechweide

Die Kriechweide war einer der ersten Sträucher, die nach der letzten Eiszeit wieder im Wattenmeergebiet wuchsen. Heute finden wir sie in den feuchten Dünentälern, wo sie sich über große Flächen ausdehnen kann. Kriechweiden werden kaum mehr als kniehoch. Sie bieten anderen Pflanzen und Tieren Schutz. Im Herbst kann man im Kriechweidengestrüpp viele besondere Pilze entdecken. Nachtfalter, Bienen und Käfer nutzen die Kriechweide als Nahrungspflanze.

  • Weidengewächse
    Kriechweide-Kätchen, foto fitis, sytske dijksen

    Die Kriechweide ist ein kleiner Strauch und überall in den Dünen zu finden. Die Grauweide und die Sal-Weide sind eng miteinander verwandte Arten, die sich stark ähneln. Weiden sind bekannt für ihre 'Kätzchen' (Blüten), die im März erscheinen. Die Grauweide wächst an sumpfigen Standorten. Dieser Baum ist überall in den nassen Dünentälern, in Niedermoorgebieten und in Bachtälern zu sehen. Grauweiden können etwa 60 Jahre alt werden. Das Kernholz einer Weide verrottet schnell. Häufig wachsen Austernseitlinge auf den abgestorbenen Ästen von Weiden. Der Bast der Weiden enthält Acetylsalicylsäure, besser bekannt als Aspirin. Das Kauen von Weidenzweigen hilft somit auch gegen Kopfschmerzen.